Die besten Strick-Trends für den Herbst

27.10.2018 - 00:00, Mara Ittig

Endlich sieht man auch Strickpullis an, aus welchem Hause sie kommen. Wer's braucht.
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Strick gehört zum Herbst wie Kürbissuppe und Marroni – im Idealfall wärmt er uns auch gleich gut. In dieser Saison schwingt sich das Naturmaterial zum absoluten Hingucker auf und lenkt die Blicke mit auffallenden Details auf sich. Die spannendsten Trends.

Strick spielt in diesem Herbst und Winter eine modische Hauptrolle. Möglichkeiten, die Maschen in Szene zu setzen, gibt es viele. 

Wolle ganz natürlich: Rohweisser Grobstrick

Grobstrick in Rohweiss ist ein Klassiker und wohl die ursprünglichste Form, Wolle zu tragen. Helle Modelle in Grobstrick mit Zopf- oder Lochmustern ergeben mit Jeans und Stiefeletten einen stylischen und umkomplizierten Freizeitlook.

Rohweisser Grobstrick nimmt Leder die verruchte Note.
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In dieser Saison sieht man die Pullis besonders oft in Kombination mit Leder – ein spannender Kontrast, der mit den unterschiedlichen Naturmaterialien spielt. Modern wirkt der Look dank Accessoires und spannenden Schnitten, beispielsweise Pullover mit Statementärmeln oder Paperbag-Hosen.

Oversize: Strick en masse

Strick ist ein urgemütliches Material, in das man sich an kälteren Tagen gerne kuschelt – sofern die Qualität stimmt. Der Kuscheleffekt wird verstärkt, wenn die warmen Pullis extragross ausfallen. Strickpullover in Übergrösse sehen auch als Kleid zu Stiefeln toll aus. Oder zu Skinny Jeans, Anzügen, Wollhosen oder Minis – die Stylingmöglichkeiten sind fast grenzenlos.

Grobstrick sieht zu eng ohnehin nicht gut aus, greifen wir also lieber zu Oversize-Modellen. Denn: Viel Strick sorgt für viel Wärme. 
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Strickmuster: Pullover mit Ethno-Note

Auffallen, und zwar richtig, lautet die Devise bei diesen Strickteilen. Warme Farben und Ethno-Muster zieren die neuen Pullover grossflächig und machen sie damit zum Mittelpunkt des Outfits. Das Gute daran: Der Rest des Looks darf schön dezent bleiben, um dem auffälligen Strickteil nicht die Show zu stehlen.

Strick mit auffälligem Muster wirkt schön folkloristisch. Beim Styling ist deswegen etwas Fingersputzengefühl gefragt.
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Kombinieren wird dadurch einfach. Allerdings muss man beim Stylen ein wenig aufpassen, dass man nicht zu sehr in der Folklore-Ecke landet. Cleane Schnitte und coole Accessoires passen gut zu den Ethno-Pullis.

Logomania: Statement in Strick

Die grassierende Logomania macht vor Strick nicht halt, und so findet sich bei jedem Label, das etwas auf sich hält, eine gestrickte Version des Logopullis. Egal ob Loewe, Valentino oder Supreme: Die Hersteller haben entdeckt, dass man Logos auch stricken kann. 

Um die Schulter: Strick auf Strick

Wie heisst es doch so schön? Drei sind ein Trend. An den Modewochen sah man in diesem September auf jeden Fall mehr als drei Versionen der neuen Trageversion. Strickpullis werden wieder um die Schulter geschlungen –allerdings nicht so bieder wie bei Poppern und Golfspielern in den 80er-Jahren.

Die Ärmel werden jetzt auf der Schulter oder am Nacken geknotet, der Pulli kommt auf die Schulter oder aufs De­kolle­té, jedoch keineswegs an die Rückenpartie.

Zwei Strickpullis geben nicht nur doppelt so warm, sie lassen auch viel Raum für Kombinationen.
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Fashionistas wählen dabei gern Ton-in-Ton-Kombinationen, die eine spannende Silhouette kreieren und durch den zweifachen Einsatz auch doppelt warm halten. Der Trend lässt zudem Spielereien mit Mustern und Farben zu, so wie beim Bild unten in der Mitte. 

Aufällig: Strick in Farbe

Wolle und Strick kennen wir in eher gedeckten Tönen: Navy, Camel, Grau oder Offwhite sind typische Farben für Pullover aus Wolle. Das hat sich geändert. Das Strickstück soll zum Mittelpunkt des Outfits werden, und wie könnte das einfacher gelingen als mit einer leuchtenden Farbe? Senfgelb, Tomatenrot oder Himmelblau – die Vielfalt ist gross, genauso wie die Kombinationsmöglichkeiten.

In leuchtenden Farben wird der Strickpulli zum Hingucker. Besonders schön im Herbst sind Farbenw ie Senfgelb oder ein leuchtendes Orange.
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Ob man den Look lieber Ton-in-Ton stylt oder farbliche Kontraste setzt – alles ist möglich. Es ergeben sich gelungene Varianten, den tristen Novembertagen etwas entgegenzusetzen. 

Co-Ords: Strick ohne Ende

Wem ein Strickpulli nicht genug ist, der greift in dieser Saison zu sogenannten Strick-Co-Ords, also zu Ensembles, bei denen Ober-und Unterteil aus dem selben Stoff sind. Der Trend war schon im Sommer in Form von Anzügen sowie Bluse-Rock- oder Top-Hosen-Kombis zu sehen.

Die logische Fortführung des Trends ist nun also die Strickversion. Die Looks sehen edel aus und wärmen bis in die Zehenspitzen (sofern man auf den nackten Bauch verzichtet). 

Influencerin Caro Daur in einem beigen Strick-Outfit.
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