Kantonale Wahlen BSBasel-Stadt wählt mit Atici erstmals einen Migranten in Regierung
yedu, sda
7.4.2024 - 18:02
Neuer Basler Regierungsrat: Mustafa Atici (SP), und seine Frau Cennet freuen sich mit Regierungsrat Kaspar Sutter (links) und Regierungsrätin Tanja Soland (beide SP).
Keystone
Mustafa Atici (SP) ist neuer Basler Regierungsrat. Die SP hat am Sonntag ihren Sitz in der Exekutive nach der Wahl von Beat Jans in den Bundesrat verteidigen können. Mit Atici schafft erstmals ein Migrant den Einzug in die Basler Regierung.
Keystone-SDA, yedu, sda
07.04.2024, 18:02
07.04.2024, 18:09
SDA
Beim zweiten Wahlgang der Ersatzwahl für den Regierungsrat erzielte der ehemalige Nationalrat Atici gemäss Schlussresultat der Staatskanzlei 25'198 Stimmen. Sein bürgerlicher Herausforderer Luca Urgese (FDP) konnte 22'228 Stimmen auf sich vereinen.
Der 54-jährige kurdischstämmige Gastro-Unternehmer Atici erreichte somit 2970 Stimmen mehr als der 37-jährige Grossrat Urgese. Rechtsaussen-Kandidat Eric Weber holte 1732 Stimmen. Die Wahlbeteiligung für die Regierungsersatzwahl betrug 48,1 Prozent.
Neuer Regierungspräsident von Basel-Stadt wird der seit 2017 amtierende Erziehungsdirektor Conradin Cramer (LDP). Seine Wahl galt in Basel nur noch als Formsache. Cramer wurde mit 37'440 Stimmen gewählt, während Weber 1494 Stimmen erzielte.
Präsidium erstmals in bürgerlicher Hand
Mit der Wahl von Cramer geht das seit 2009 bestehende Präsidialdepartement in Basel erstmals in bürgerliche Hände über. Die Wahlbeteiligung bei der Präsidiumswahl lag bei 47,6 Prozent.
Nach der Wahl von Beat Jans (SP) in den Bundesrat im Dezember 2023 war in Basel ein Sitz im Regierungsrat und zugleich das Präsidium frei geworden. Im ersten Wahlgang vom 3. März hatte keiner der Kandidaten das absolute Mehr erreicht.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
12.01.2026
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt
Unruhen im Iran. Und: Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich. Teheran droht mit Gegenschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte, sollten diese die Proteste unterstützen. Das autoritäre Regime reagiert damit am Sonntag auf Berichte über mögliche US-Angriffe. US-Präsident Donald Trump sichert den Menschen auf den Strassen Unterstützung zu.
11.01.2026
Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China
Ob das gefalle oder nicht: US-Präsident Donald Trump hat seinen Gebietsanspruch auf Grönland bekräftigt. «Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben», sagte der Republikaner am Freitag im Weissen Haus. Dafür würde er gerne einen Deal machen und kündigte an, dies notfalls auch «auf die harte Art und Weise» durchzusetzen, um Grönland zu verteidigen.
10.01.2026
Trump: «Der Iran will verhandeln»
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt
Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China