Ukraine-Krise

Blinken und Lawrow beenden ihr Treffen in Genf vorzeitig

21.1.2022

US-russisches Krisentreffen hat in Genf begonnen

US-russisches Krisentreffen hat in Genf begonnen

US-Aussenminister Antony Blinken versucht bei seinem Treffen mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow am Freitag in Genf, die Ukraine-Krise zu entschärfen.

21.01.2022

Inmitten schwerer Spannungen im Ukraine-Konflikt haben sich der russische Aussenminister Sergej Lawrow und sein US-Kollege Antony Blinken in Genf getroffen. Ihr Gespräch war schneller zu Ende als geplant. 

21.1.2022

Aussenminister Sergej Lawrow und sein US-Kollege Antony Blinken haben ihr Krisengespräch im Ukraine-Konflikt am Freitag in Genf früher als geplant beendet. Das Treffen dauerte etwa anderthalb Stunden und war damit kürzer als die angesetzten zwei Stunden, wie russische Nachrichtenagenturen meldeten.

Die beiden Chefdiplomaten hatten sich gegen 11 Uhr in einem Hotel am Genfersee mit Handschlag begrüsst. Beide machten zum Auftakt deutlich, dass sie keinen Durchbruch bei den Gesprächen erwarteten. Blinken und Lawrow hatten getrennte Pressekonferenzen zu den Gesprächen angekündigt.



Die Entspannungsbemühungen laufen seit vergangener Woche auf Hochtouren, haben aber bislang keine greifbaren Ergebnisse gebracht. Die USA und ihre westlichen Verbündeten verlangen einen Rückzug der an der ukrainischen Grenze zusammengezogenen 100'000 russischen Soldaten ins Hinterland. Russland dagegen will schriftliche Sicherheitsgarantien und ein Ende der Osterweiterung des westlichen Militärbündnisses Nato.

epa09699663 A handout photo made available by the press service of the Russian Foreign Affairs Ministry shows US Secretary of State Antony Blinken (R) and Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (L) arriving for bilateral talks on soaring tensions over Ukraine, in Geneva, Switzerland, 21 January 2022. EPA/RUSSIAN FOREIGN AFFAIRS MINISTRY / HANDOUT MANDATORY CREDIT / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Aussenminister Sergej Lawrow (links) und sein US-Kollege Antony Blinken vor dem Gespräch in Genf.
Bild: Keystone

SDA/dpa