Coronavirus – Graubünden

Coronavirus beschert Schweizer Nationalpark Besucher-Boom

lm, sda

28.1.2021 - 12:52

Kommunikationschef Heinz Lozza: Corona-Pandemie bescherte dem Nationalpark einen Besucherstrom. Im Bild Park-Kommunikationschef Hans Lozza.
Keystone

Der Schweizerische Nationalpark im Engadin hat letzten Sommer so viele Besucherinnen und Besucher verzeichnet wie seit rund zehn Jahren nicht mehr. In Scharen kamen die Leute auch wegen der Corona-Pandemie.

Etwa 150'000 Besucherinnen und Besucher insgesamt hätten letzten Sommer den Nationalpark besucht, sagte der Kommunikationsleiter Hans Lozza am Donnerstag auf Anfrage zu einer Meldung des Parks. Darin schreibt die Verwaltung, dank Gästebefragung sei nun bekannt, wie sich Covid-19 auf den Nationalpark-Tourismus ausgewirkt habe.

20 Prozent von 1200 befragten Personen erklärten, dass sie ohne die Pandemie gar nicht in die Nationalpark-Region gekommen wären. Ungefähr die Hälfte sagte, dass Covid-19 bei der Entscheidung, die Region zu besuchen, eine gewisse oder eine grosse Rolle gespielt habe. Vor allem die 21- bis 40-Jährigen zog es stärker in die Engadiner Natur.

92 Prozent der Besucherinnen und Besucher stammen aus der Schweiz. Normalerweise liegt der Anteil der ausländischen Besucherinnen und Besucher im Sommer bei etwa 20 Prozent.

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