Freundschaftsbaum von Trump und Macron tot

SDA

10.6.2019 - 02:09

US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron pflanzten das Eichenbäumchen im April 2018. (Archivbild)
Source: Keystone/AP/Andrew Harnik

Beim Gastbesuch von Emmanuel Macron in den USA im April 2018 pflanzten der französische Staatschef und US-Präsident Donald Trump öffentlichkeitswirksam eine Eiche im Garten des Weissen Hauses. Nun ist der Freundschaftsbaum während der Quarantäne gestorben.

Es steht vielleicht symbolisch für die kriselnden Beziehungen zwischen den USA und den Europäern: Eine von US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Garten des Weissen Hauses gepflanzte Eiche ist tot.

Das verlautete aus diplomatischen Kreisen. Macron hatte die junge Eiche im April 2018 als Gastgeschenk zu einem Staatsbesuch in Washington mitgebracht. Der Baum wies symbolisch auf die engen historischen Beziehungen beider Länder hin: Er stammte aus einem nordfranzösischen Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 US-Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren.

Trump und Macron pflanzten den Setzling im Garten des Weissen Hauses. Das Foto von der gemeinsamen Gartenarbeit sollte sinnbildlich für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Präsidenten stehen. Macron galt als der europäische Staatschef mit dem vielleicht besten Zugang zum US-Präsidenten.

Dann wurde der Baum aber wieder ausgegraben: Er musste zunächst, wie bei eingeführten Pflanzen in den USA üblich, in Quarantäne genommen werden. Die Eiche sollte zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingepflanzt werden. Dazu kam es aber nicht. Wie jetzt bekannt wurde, starb der Baum während der Quarantäne.

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