Virginia wird für Biden und Trump zum Stimmungstest

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2.11.2021 - 14:37

Ein Besucher einer Wahlkampfveranstaltung des republikanischen Gouverneurskandidaten Glenn Youngkin in Leesburg, Virginia.
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Das Interesse an der Gouverneurswahl in Virginia ist gross, stehen hinter den Kandidaten doch zwei mächtige Kontrahenten: US-Präsident Joe Biden auf der einen Seite – und Ex-Präsident Donald Trump auf der anderen.

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2.11.2021 - 14:37

In den USA sind die Kongresswahlen jeweils die erste Bewährungsprobe einer Regierung. Ein Jahr vor diesem Urnengang sind nun die Bürger*innen des Bundesstaats Virginia dazu aufgerufen, einen neuen Gouverneur zu bestimmen.

Die Wahllokale in Virginia öffneten am Dienstagmorgen um 6 Uhr (11 Uhr Schweizer Zeit), die Stimmabgabe ist bis Mitternacht Schweizer Zeit möglich.

Umfragen sagten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Demokraten Terry McAuliffe und dem Republikaner Glenn Youngkin voraus. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest auch auf nationaler Ebene. US-Präsident Joe Biden hat zur Wahl McAuliffes aufgerufen, sein Vorgänger Donald Trump unterstützt Youngkin. Ergebnisse werden am Mittwoch erwartet.



Bei der US-Präsidentenwahl vor einem Jahr hatte Biden in Virginia mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung vor Trump gewonnen. Im Sommer lag McAuliffe in Umfragen noch deutlich vor Youngkin, der Republikaner schloss dann aber auf und lag zuletzt sogar leicht vorne.

McAuliffe (64) war von 2014 bis 2018 Gouverneur, Youngkin (54) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Trumps Republikaner wollen bei den Kongresswahlen in den USA in einem Jahr wieder die Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus erobern. Derzeit verfügen Bidens Demokraten in den beiden Kongresskammern über eine knappe Mehrheit.

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