US-PräsidentschaftsbewerberKennedy-Neffe hatte Wurm im Gehirn
SDA
8.5.2024 - 22:18
ARCHIV - Der parteilose US-Präsidentschaftsbewerber Robert F. Kennedy geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass ein Parasit in seinem Gehirn vor einigen Jahren für Gedächtnisverlust verantwortlich war. Foto: Richard Vogel/AP/dpa
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Der parteilose US-Präsidentschaftsbewerber Robert F. Kennedy geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass ein Parasit in seinem Gehirn vor einigen Jahren für seinen Gedächtnisverlust verantwortlich war. Ein Doktor habe ihm gesagt, dass ein dunkler Fleck in seinem Gehirn auf einen Wurm zurückgehe, «der in mein Gehirn eingedrungen war, einen Teil davon gefressen hatte und dann starb», zitierte die «New York Times» am Mittwoch aus einer eidesstattlichen Aussage des heute 70-Jährigen aus dem Jahr 2012. Kennedy sprach dabei über das Jahr 2010.
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08.05.2024, 22:18
13.05.2024, 09:01
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Damals hat er den Angaben nach Ärzte aufgesucht, weil er unter Gedächtnisverlust und Benebeltsein litt. Aufnahmen seines Gehirns sollen demnach einen schwarzen Fleck gezeigt haben, den die Ärzte zunächst für einen Hirntumor hielten. Ein Doktor hat Kennedy zufolge aber eine andere Erklärung gehabt und stattdessen einen Parasiten vermutet.
Die eidesstattliche Aussage, aus der die Zeitung zitiert, ist im Rahmen von Kennedys Scheidung von seiner zweiten Ehefrau entstanden. «Ich habe eindeutig kognitive Probleme», soll Kennedy damals gesagt haben. In einem Interview mit der «New York Times» vor einigen Monaten hat Kennedy der Zeitung zufolge erklärt, er sei genesen und der Parasit habe keine Behandlung erfordert. In dem Gespräch habe Kennedy weiter gesagt, er wisse nicht, um welche Art von Parasiten es sich in seinem Gehirn gehandelt habe. Er vermute, dass er ihn sich bei einer Reise durch Asien eingefangen habe. Ähnlich äusserte sich seine Sprecherin im Gespräch mit der «Washington Post».
US-Wahlen 2024 im Fokus
Amerika wählt am 05. November einen neuen Präsidenten. Aber nicht nur der Präsident, sondern auch 35 Senatssitze, das komplette Repräsentantenhaus sowie elf Gouverneure werden neu gewählt. blue News begleitet die heisse Phase des Duells um das Weisse Haus nicht nur mit dem Blick aus der Schweiz, sondern auch mit Berichten direkt aus den USA.
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Der «New York Times» zufolge könnte es sich um einen Bandwurm gehandelt haben. Wenn Bandwürmer den Menschen infizieren, landen und bleiben sie oft im Darmtrakt und werden medikamentös behandelt. In manchen Fällen wandern die Würmer durch den Körper, etwa in Leber oder Niere und in seltenen Fällen bis ins Gehirn. Obwohl man es nicht wissen könne, sei es unwahrscheinlich, dass ein Parasit einen Teil des Gehirns fresse, zitierte die «New York Times» einen Arzt. Vielmehr überlebe er von Nährstoffen aus dem Körper.
Kennedy ist der Neffe des früheren Präsidenten John F. Kennedy. Er war jahrzehntelang Demokrat, entfernte sich in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend von der Partei und sagte sich im Oktober 2023 ganz von den Demokraten los, als er seine Präsidentschaftsbewerbung als Parteiloser verkündete. In der jüngeren Vergangenheit wurde der erklärte Impfgegner von Demokraten und Mitgliedern seiner Familie wegen der Verbreitung von Verschwörungsmythen und des Kontakts zu rechtsextremen Politikern häufig kritisiert.
Auf die Frage, ob Kennedys Gesundheitsprobleme seine Eignung für die Präsidentschaft beeinträchtigen könnten, antworte seine Wahlkampfsprecherin laut «New York Times»: «Das ist eine witzige Andeutung, wenn man die Konkurrenz betrachtet.» Bei der Präsidentenwahl im November läuft es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem 81 Jahre alten Amtsinhaber Joe Biden und seinem Vorgänger Donald Trump (77 Jahre) hinaus.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
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