Naomi Biden

Niemand ist stolzer auf den Wahlsieger als seine Enkelin

dpa/jka

15.11.2020 - 14:00

Naomi Biden begleitet ihre Grosseltern Joe und Jill Biden 2016 auf einer Reise nach Istanbul. 
Bild: Keystone

Der Wahlsieg von Joe Biden hat eine junge Frau in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, die zu den grössten Fans des gewählten US-Präsidenten gehört: seine älteste Enkelin Naomi Biden.

Naomi Biden lässt nichts auf ihren «Pop» kommen, wie sie ihren Grossvater in sozialen Netzwerken liebevoll nennt. Schon in seiner Zeit als Vize-Präsident zeigte sie sich an seiner Seite und auch im Wahlkampf unterstützte sie ihren Grossvater.

Bei der Siegesfeier am vergangenen Samstag in Wilmington, Delaware, war sie zwar kaum von ihren Schwestern Finnegan und Maisy oder ihrer Cousine Natalie zu unterscheiden – alle sprangen sie mit Maske auf der Bühne um den Wahlsieger herum. Auf Instagram und Twitter äussert sich Naomi aber selbstbewusster, während ihre Schwester und die Cousine zurückhaltender sind.

Die 26-jährige New Yorker Juristin zeigt auch private Bilder, die ihren 77-jährigen Grossvater Joe Biden als freundlichen Familienmenschen zeigen. In ihrem Twitter-Profil nennt sie sich «Schwester, Tochter, Enkelin».

Naomi ist das erste Kind von Hunter Biden und dessen Exfrau Kathleen. Benannt ist sie nach Joe Bidens Tochter Naomi, die bei einem Autounfall 1972 mit nur 13 Monaten ums Leben kam – zusammen mit ihrer Mutter Neilia. 

Im September warf sie sich für ihren Vater in die Bresche, als sich dieser mit Korruptionsvorwürfen aus dem Lager von US-Präsident Donald Trump konfrontiert sah. Dessen jüngste Tochter Tiffany kennt Naomi Biden übrigens aus gemeinsamen Studientagen.

Wie Tiffany hat Naomi an der University of Pennsylvania studiert und 2016 ihren Bachelor gemacht. Ob die zwei Frauen nach wie vor befreundet sind, ist jedoch unklar. Die letzten gemeinsamen Fotos der beiden, die momentan online die Runde machen, stammen aus dem Jahr 2018. 

In der Influencer-Welt von Instagram macht Naomi Biden derweil schon im Profilfoto selbstbewusst die Ansage: «Don't call me baby!» Im Wahlkampf erzählte sie allen, wie stolz sie jeden Tag auf ihren Grossvater sei. Dabei verfolgt sie auch eigene Projekte – zusammen mit einem Freund setzte sie ein Projekt auf, das Wege zu Hilfen in der Coronakrise aufzeigen will.

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dpa/jka