EnergieSchweiz hat freiwilliges Gassparziel im Winter deutlich übertroffen
su, sda
9.4.2024 - 10:59
Gasleitung in Aigle VD. Die Schweiz hat das freiwillige Gas-Sparziel im vergangenen Winter deutlich übertroffen. (Themenbild)
Keystone
Die Schweiz hat im vergangenen Winter ihr freiwilliges Gassparziel übertroffen. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch von 2017 bis 2022 sollten 15 Prozent weniger Gas verbraucht werden. Nach vorläufigen Angaben des Bundes waren es nun aber 23 Prozent weniger.
Keystone-SDA, su, sda
09.04.2024, 10:59
SDA
3997 Gigawattstunden (GWh) Gas einsparen, ohne Rücksicht auf die Witterung, lautete das Ziel für das vergangene Winterhalbjahr, also von Anfang Oktober 2023 bis Ende März. Eingespart wurden nun 6102 GWh, wie das Bundesamt für Energie (BFE) in seinem Energie-Dashboard schreibt. Die Zahlen für den März sind erst Schätzungen.
Der Januar, der um 1,5 Grad wärmer war als die Normtemperatur, lag verbrauchsmässig als einziger der sechs Herbst- und Wintermonate unter dem Sparziel. Im November 2023 – 0,6 Grad wärmer als die Norm – wurde das Ziel hingegen erreicht. Erreicht worden ist das Ziel im ganzen Winter auch, wenn die überdurchschnittlichen Temperaturen des Winters herausgerechnet werden.
Der Gaspreis für Endverbraucher und Endverbraucherinnen ist laut dem Energie-Dashboard im Lauf des Winters gesunken und auch tiefer als im Vorwinter. Und noch im November 2023 kostete Gas für Endverbraucher deutlich mehr als im Januar.
In der Schweiz werden rund drei Viertel des jährlichen Gasverbrauchs im Winterhalbjahr zum Heizen verwendet. Das freiwillige Sparziel von 15 Prozent sollte deshalb durch freiwillige Massnahmen in Haushalten, Industrie, Dienstleistungen und in der Verwaltung erreicht werden.
Schon im vergangenen Winter wurde das Sparziel deutlich übertroffen. Insgesamt wurden 5819 Gigawattstunden beziehungsweise rund 22 Prozent weniger verbraucht. Die Schweiz hatte sich dem Gassparziel der EU solidarisch angeschlossen, um Engpässe bei der Energieversorgung zu verhindern.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan