AustralienUSA und Japan wollen ihr Sicherheitsbündnis stärken
SDA
10.4.2024 - 12:04
US-Präsident Joe Biden (M) und First Lady Jill Biden begrüßen Japans Ministerpräsident Fumio Kishida (l) bei seiner Ankunft im Weißen Haus. Foto: Alex Brandon/AP
Keystone
Die USA wollen die militärische Kooperation mit Japan stärken und ihre Streitkräfte in dem asiatischen Land modernisieren. «Ich gehe davon aus, dass es einige Monate dauern wird, bis die Einzelheiten dieser Änderungen ausgearbeitet sind», sagte eine US-Regierungsbeamtin und betonte, es handle sich um die grössten Anpassungen seit den 1960er Jahren. US-Präsident Joe Biden empfängt den japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida in dieser Woche als Staatsgast in Washington. An diesem Mittwoch ist ein Zweiergespräch im Weissen Haus geplant.
Keystone-SDA
10.04.2024, 12:04
SDA
Die USA sind Japans Schutzmacht und haben in dem Land seit Jahrzehnten US-Militärangehörige stationiert, die Japans Selbstverteidigungskräfte unterstützen. Im Rahmen des Staatsbesuchs wollen Kishida und Biden auch über eine Zusammenarbeit Japans mit dem Sicherheitsbündnis Aukus sprechen. Die Allianz zwischen den USA, Grossbritannien und Australien soll die Sicherheit und militärische Abschreckung im Indopazifik zu stärken, wo auch China seine Machtstellung auszubauen versucht. Die Zusammenarbeit mit Japan soll vor allem die sogenannte zweite Säule der Allianz betreffen. Dabei geht es etwa darum, den Austausch von militärisch nutzbaren Technologien zu erleichtern.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan