Polizei musste 510 Massnahmen-Kritiker wegweisen

zc, sda

15.10.2021 - 08:41

Polizisten bewachen Demonstranten im Kocherpark an einer Kundgebung von Coronavirus-Massnahmengegnern, am Donnerstag 30. September 2021, in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Polizei und Demonstranten geraten in Bern mittlerweile wöchentlich aneinander: Hier eine Aufnahme vom 30. September. 
Bild. Keystone/Marcel Bieri

Die unbewilligte Demonstration von Corona-Massnahmengegnern vom Donnerstag hat die Berner Kantonspolizei bis in die Morgenstunden beschäftigt. Sie setzte erneut Gummischrot ein.

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15.10.2021 - 08:41

Nach teils gewaltbereiten Demo-Aufrufen stand die Polizei am Donnerstagabend in Bern erneut mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Sie umstellte frühzeitig eine grössere Personengruppe, die sich auf dem Bahnhofplatz versammelt hatte. Die meisten Anwesenden wurden bis Freitagmorgen aus der Innenstadt weggewiesen.

Das teilte die Polizei am Freitag mit. Ihr Einsatz dauerte laut Mitteilung bis in die Morgenstunden. Insgesamt kontrollierte sie nach eigenen Angaben 534 Personen, zwei Dutzend Personen wurden zur Anzeige gebracht.

Verschiedentlich wurde Reizstoff eingesetzt, weil Personen laut Polizei die Anweisungen missachteten. Gegen Personen, die mit einer kleineren Gruppe einen Umzug in Richtung Innenstadt in Angriff nehmen wollten, setzte die Polizei auch Gummischrot ein.

Der öffentliche und private Verkehr war rund um den Bahnhof erneut stundenlang stark beeinträchtigt. Es handelte sich um die zwölfte Demonstration oder Aktion von Massnahmengegnern seit Anfang September. Mit einer Ausnahme waren sie alle unbewilligt.

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