Unterschätzte Gefahr

Bund wirbt für das Helmtragen beim Schlitteln

misc, sda

25.1.2022 - 16:25

Mit vollgas in den Winter fahren Kinder in Zuerich am Freitag, 25. November 2005. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Children in their bob sledges speed down a snow covered hill in Zurich, Switzerland, Friday, November 25, 2005. Overnight snowfalls covered also lower parts of Switzerland under a first thin layer of snow. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
Schneller, weiter, höher: Das gilt für viele auch beim Schlitteln. Dabei unterschätzen viele die Gefahr, die bei einem Abflug droht. 
KEYSTONE

Selbst Ungeübte sind auf einfachen Schlittelwegen mit bis zu 45 Kilometern pro Stunde unterwegs. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung empfiehlt darum, beim Schlitteln einen Helm zu tragen.

misc, sda

25.1.2022 - 16:25

Auch dieser Winter bescherte schon einige Schlitteltage. Dass der rasante Spass auch mal im Spital endet, gehört zu den Schattenseiten dieser urschweizerischen Beschäftigung. 

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) hat in einer Studie festgestellt, dass auch Ungeübte mit bis zu 45 Kilometern pro Stunde talwärts gleiten. Die durchschnittlichen Geschwindigkeiten lägen mit 20 km/h zwar tiefer, schrieb die BFU am Dienstag in einer Mitteilung. Allerdings unterschätzten Schlittlerinnen und Schlittler oft, wie schnell sie führen.

In der Schweiz gibt es den Angaben zufolge jedes Jahr rund 6300 Schlittel-Unfälle, wegen denen eine Behandlung beim Arzt oder im Spital nötig ist. Häufig seien Knochenbrüche und Verletzungen an Beinen, Armen und Rumpf. Auch schwere Schädel- und Rückenverletzungen kämen vor.

Die BFU rät, auf dem Schlitten einen Ski- oder Velohelm zu tragen. Auch Velohelme böten Schutz, denn sie seien auf ähnliche Geschwindigkeiten ausgelegt.

SDA, smi

misc, sda