Bundesrat sagt Ja zu Assistenzhunden für kranke Kinder

SDA/tsha

13.2.2020 - 14:44

Ein Assistenzhund ist für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ein treuer Begleiter und kann wichtige Aufgaben übernehmen. So hilft er etwa beim Ausziehen von Kleidungsstücken.
Bild: Laurence Opp/Deutsches Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q/dpa-tmn

Für Menschen mit Beeinträchtigungen können Assistenzhunde eine grosse Unterstützung sein. Nun bekommen auch Kinder und Jugendliche die Helfer auf vier Pfoten bezahlt.

Die Invalidenversicherung soll auch für Kinder und Jugendliche Beiträge für Assistenzhunde zahlen. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, eine Motion des Luzerner FDP-Ständerats Damian Müller anzunehmen.

Für Assistenzhunde zahlt die Invalidenversicherung einen Pauschalbetrag von 15'500 Franken. Allerdings haben nur Erwachsene ein Anrecht darauf. Müller fordert, dass auch für Kinder Beiträge möglich sind. Es gebe immer wieder Fälle, in denen ein Assistenzhund bei Kindern und Jugendlichen aus medizinischer Sicht angezeigt wäre, schreibt er in seinem Vorstoss. So könnten Epilepsie-Begleithunde kommende Anfälle erkennen und vor diesen warnen.

Bei den IV-Stellen seien schon diverse Gesuche eingereicht worden. Aufgrund der geltenden Vorgaben müssten diese aber abgelehnt werden. Das sei störend. Der Bundesrat ist einverstanden mit einer Änderung. Seinen Antrag auf Annahme der Motion veröffentlichte er am Donnerstag ohne Begründung.

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