Verkehr entlasten

Bundesrat stellt die Weichen für Mobility Pricing

SDA/tafu

3.2.2021 - 12:23

Mit Mobility Pricing sollen Verkehrsengpässe zu Stosszeiten vermieden werden.
Mit Mobility Pricing sollen Verkehrsengpässe zu Stosszeiten vermieden werden.
Symbolbild: Keystone/Alexandra Wey

Um die Auslastung von Strassen und Schienen besser beeinflussen zu können, hat der Bundesrat nun den Weg freigemacht, neue Preissysteme zu testen.

Kantone und Gemeinden sollen Pilotversuche zu Mobility Pricing durchführen können. Der Bundesrat hat am Mittwoch die entsprechenden rechtlichen Grundlagen in die Vernehmlassung geschickt.

Das Gesetz soll auf zehn Jahre befristet sein und erlauben, neuartige Preissysteme zur Beeinflussung der Verkehrsnachfrage und des Mobilitätsverhaltens auf Strasse und Schiene zu erproben, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte.

Wer zu Stosszeiten unterwegs ist, zahlt mehr

Mit Mobility Pricing sollen insbesondere die Verkehrsspitzen geglättet und die Kapazitäten auf Strasse und Schiene besser genutzt werden. Wer zu Stosszeiten oder auf besonders stark befahrenen Strecken auf Strasse oder Schiene unterwegs ist, muss beispielsweise mehr bezahlen.



Das Gesetz unterscheidet zwischen Pilotprojekten mit Abgabepflicht und solchen, die auf Freiwilligkeit beruhen. Verschiedene Regionen haben gemäss der Landesregierung Interesse an der Durchführung eines Pilotprojektes bekundet. Die Vernehmlassung dauert vom 4. Februar bis zum 17. Mai.

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