In welchen Kantonen bereits geimpft wird – und wo noch nicht

SDA/tsha

4.1.2021 - 14:40

Eine Frau bereitet den Impfstoff gegen das Covid-19 Coronavirus vor, im Referenz-Impfzentrum EBPI am Hirschengraben in Zuerich vor, aufgenommen am Montag, 4. Januar 2021. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Eine Frau bereitet im Referenz-Impfzentrum EBPI in Zürich den Impfstoff gegen das Covid-19 Coronavirus vor. 
Keystone/Ennio Leanza

Fast überall in der Schweiz haben die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Lediglich zwei Kantone beginnen erst in den nächsten Tagen.

In fast allen Kantonen ist inzwischen die grösste Impfaktion der Schweizer Geschichte gestartet worden. Allein am Montag stand der Impfstart in zehn Kantonen auf dem Programm. 13 Kantone hatten schon vor dem Jahreswechsel geimpft. Nachfolgend eine Übersicht:

Mit der Impfung einer 90-jährigen Frau im Kanton Luzern war am 23. Dezember die Impfkampagne gegen das Coronavirus in der Schweiz gestartet worden.

In den Kantonen Waadt, Basel-Stadt, Basel-Land, Genf, Freiburg, Neuenburg, Wallis, Solothurn, Zug, Schwyz, Nidwalden und Appenzell Innerrhoden wurden bereits vor dem Jahreswechsel erste Personen gegen das Coronavirus geimpft, meist Seniorinnen und Senioren sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen. Die übrigen 13 Kantone beginnen nach Neujahr mit dem Impfen.

Im Kanton Zürich war am Montagmorgen Impfstart. Zum offiziellen Auftakt wurde vor den Medien ein Ehepaar aus Wetzikon geimpft. Der Mann und die Frau sind beide über 75 Jahre alt und gehören damit zur Hochrisikogruppe.



Im Kanton Obwalden hat die Impfkampagne ebenfalls am Montag begonnen. Bis Ende Woche soll eine erste Runde von Impfungen in allen Alters- und Pflegeheimen im Kanton Obwalden abgeschlossen sein, anschliessend sollen weitere Heime und Einrichtungen folgen.

Am Montag startet auch der Kanton Uri seine Impfkampagne im Kantonsspital in Altdorf. In den anderen Zentralschweizer Kantonen Luzern, Zug, Schwyz und Nidwalden wurden bereits zuvor erste Personen gegen das Coronavirus geimpft.

Das Aargau beginnt am Dienstag

Im Kanton Tessin sind am Montagnachmittag die ersten Impfungen in den Altersheimen durchgeführt worden. In der kommenden Woche soll auch in den Impfzentren mit dem Impfen begonnen werden. Der Impfstart im Kanton Jura war ebenfalls für Montag geplant, zunächst bei besonders gefährdeten Personen, zum Beispiel in Alters- und Pflegeheimen. Das kantonale Impfzentrum soll ab 18. Januar startklar sein.

Graubünden plante den Impfbeginn ebenfalls für den heutigen Montag. Der Kanton St. Gallen startete seine Impfkampagne auch am Montag in den Alters- und Pflegeheimen. Im Kanton Glarus sollte es ebenfalls am Montag losgehen, und zwar im Kantonshauptort. In Appenzell-Ausserrhoden war der Impfstart auch für Montag geplant. Als Erste waren Bewohnerinnen und Bewohner zweier Alters- und Pflegeheime in Herisau und Heiden an der Reihe.



Ab heutigem Montag sollen Risikopersonen in Thurgauer Pflegeheimen geimpft werden. Parallel dazu ist ein kantonales Impfzentrum in Frauenfeld geplant, das am 11. Januar errichtet wird. Ein zweites kantonales Impfzentrum soll bei Bedarf später am Bodensee folgen. Ab dieser Woche werden mobile Impfteams in Alters- und Pflegeheimen in Schaffhausen unterwegs sein. Das Kantonale Impfzentrum im Schloss Charlottenfels ist ab 12. Januar in Betrieb.

Der Kanton Aargau will ab morgigem Dienstag mit den Impfungen beginnen. Es gibt Impfzentren in den Kantonsspitälern Aarau und Baden sowie mobile Einheiten. Ab heutigem Montag können sich besonders Gefährdete und über 75-Jährige anmelden. Der Kanton Bern beginnt mit den Impfungen am 11. Januar in den Zentren Bern-Insel, Bern-Wankdorf, Tavannes, Thun und Interlaken. Am 14. Januar wird das Impfzentrum in Burgdorf eröffnet, am 18. Januar starten jene in Biel und Langenthal. In Langnau im Emmental wird es am 25. Januar soweit sein.

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