Corona-Überblick

Schweiz bei Hospitalisationen im Blindflug unterwegs +++ BAG meldet 29'142 neue Fälle

Agenturen/dor/smi

18.1.2022

Agenturen/dor/smi

18.1.2022

Laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz bei bislang insgesamt 1’763’497 Personen. 12’529 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf 332’478’236, die Zahl der Toten auf 5’550’883.

Das Wichtigste im Überblick

  • Das BAG meldet 29’142 Neuinfektionen, 125 Spitaleintritte und 14 Tote in 24 Stunden.
  • Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes weist drauf. hin, dass es im Momentan nicht klar sei, ob die Zahl der Hospitalisationen zu- oder abnehme.
  • Die Suva ruft Atemschutzmaske N95/FFP2 der Marke «ZG» zurück, vertrieben durch die Procurement Corp AG (ehemals: DIE BESCHAFFER AG).
  • Pfizer beantragt die Schweizer Zulassung des Corona-Medikaments Paxlovid.
  • Liveticker
    Neue Beiträge
  • Liveticker beendet
  • 22.00 Uhr
    Wir beenden unseren heutigen Live-Ticker

  • 21.31 Uhr
    Verleihung der Grammys auf April verschoben

    Die wegen der rasanten Ausbreitung der hochinfektiösen Omikron-Variante des Coronavirus verschobene Verleihung der Grammy-Musikpreise soll nun im April über die Bühne gehen. Die ursprünglich für den 31. Januar geplante Gala sei auf den 3. April verschoben worden, teilten die Veranstalter am Dienstag in Los Angeles mit. Die 64. Preisvergabe solle in Las Vegas stattfinden, als Moderator sei nach wie vor der Comedian Trevor Noah vorgesehen.

  • 20.30 Uhr
    Corona-Rekordwert:465'000 Neuinfektionen in Frankreich

    Frankreich hat mit knapp 465'000 gemeldeten Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages einen Höchstwert verzeichnet. Wie die französische Gesundheitsbehörde am Dienstagabend angab, wurden binnen 24 Stunden 464'769 neue Ansteckungen registriert.

    In den vergangenen Wochen steigen die Fallzahlen in Frankreich rasant an. Zuletzt lag der Inzidenzwert, also die Zahl der Ansteckungen auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche, landesweit bei 3063. Die Omikron-Variante des Coronavirus dominiert in dem Land mit seinen gut 67 Millionen Einwohnern.

    Angesichts dessen will Frankreichs Regierung weitere Anreize für eine Corona-Impfung setzen und die Regeln für Ungeimpfte deutlich verschärfen. Sie sollen bald keinen Zugang mehr zu Gastronomie, Kulturstätten und zum Fernverkehr haben. Zutritt soll es dann nur noch mit einem Impf- oder Genesungsnachweis geben. Nach heftigen Debatten stimmte das Parlament dem Vorhaben am Sonntag endgültig zu. Einige Abgeordnete und Senatoren riefen wegen strittiger Punkte jedoch den Verfassungsrat an. Dieser will sich nun am Freitag zum Gesetzesprojekt äussern.

  • 19.41 Uhr
    Paraguays Präsident Abdo mit Coronavirus infiziert

    Der paraguayische Präsident Mario Abdo Benítez hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ein Corona-Test am Dienstag sei positiv gewesen, teilte das Gesundheitsministerium des südamerikanischen Landes mit. Der 50 Jahre alte Staatschef habe leichte Symptome und befinde sich in Quarantäne. Abdo ist zweimal geimpft. Vor wenigen Tagen war bereits seine Ehefrau positiv auf das Coronavirus getestet worden.

    Zuletzt waren die Infektionszahlen in Paraguay sprunghaft angestiegen. Bislang haben sich in dem südamerikanischen Land knapp 500'000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, fast 17'000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Etwa 42 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

  • 19.14 Uhr
    Schweiz bei Hospitalisationen im Blindflug unterwegs

    Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes rät zur Vorsicht bei der Interpretation der Daten zu Spitaleintritten im Zusammenhang mit Covid-19. Momentan sei nicht klar, ob die Zahl der Hospitalisationen zu- oder abnehme.

    Aerzte und Pflegepersonal wechseln die Lungenersatz-Maschine (ECMO - extrakorporale Membranoxygenierung) eines Covid-Patienten auf der Covid-19-Intensivstation des Stadtspitals Zuerich, fotografiert am Mittwoch, 15. Dezember 2021, in Zuerich. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen am Mittwoch, 15. Dezember 2021, befanden sich fuenf Patienten*innen auf der IPS des Stadtspitals Triemli. Vier Patient*innen wurden kuenstlich beatmet; drei der vier mit einer ECMO-Maschine. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
    Ärzte und Pflegepersonal wechseln die Lungenersatz-Maschine (ECMO) eines Patienten auf der Covid-19-Intensivstation des Stadtspitals Zürich.
    Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally

    Die Zahl der täglich neu gemeldeten Hospitalisationen eigne sich nicht als Massstab für die Belastung des Gesundheitssystems, schrieb die Taskforce in ihrem am Dienstag veröffentlichten Lagebericht. Als Grund gab sie Meldeverzögerungen an. Aktuell dauere es mehr als zwei Wochen, bis 90 Prozent der Spitaleintritte gemeldet seien.

    Als robustere Kennzahl bezeichnete die Taskforce die Belegung der Spitäler durch an Covid-19 erkrankte Personen. Daten aus Zürich und Genf zeigten, dass in den dortigen Spitälern die Belegung derzeit zunehme, warnte sie.

    Die Taskforce wendet sich in diesem Zusammenhang auch dagegen, den Umstand überzuinterpretieren, dass Omikron seltener eine Behandlung im Spital nötig macht als etwa die Delta-Variante. Dieser Effekt könne schnell dadurch aufgewogen werden, dass Omikron ansteckender sei.

  • 18.05 Uhr
    Enge Vertraute des Papsts sind in Isolation

    Zwei hochrangige Mitglieder der römischen Kurie und enge Vertraute von Papst Franziskus sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin und dessen Stellvertreter, Erzbischof Edgar Pena Parra, haben sich in ihren Wohnungen isoliert, wie die Pressestelle des Heiligen Stuhls am Dienstag mitteilte. 

    Bundesrat Ignazio Cassis, rechts, begruesst Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretaer des Heiligen Stuhls anlaesslich des 100 Jahre Jubilaeums der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen, am Montag, 8. November 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
    Kardinal Pietro Parolin, hier auf Besuch in Bern mit Aussenminister Ignazio Cassis, gilt als die Nummer zwei im Vatikan nach dem Papst.  
    KEYSTONE/Peter Schneider
  • 17.58 Uhr
    Schottland lässt fast alle Massnahmen auslaufen

    Zum Beginn der kommenden Woche sollen in Schottland  beinahe alle Corona-Massnahmen auslaufen. Die Zahl der Neuinfektionen sei in den vergangenen zwei Wochen erheblich zurückgegangen, sagte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon am Dienstag im Parlament in Edinburgh als Begründung. Trotzdem sei es wichtig, vorsichtig zu bleiben.

    In dem britischen Landesteil dürfen sich bislang nur Mitglieder von maximal drei Haushalten in Innenräumen treffen, Diskotheken müssen geschlossen bleiben. Das soll sich am Montag ändern. Vorerst bleiben sollen aber die Empfehlung zum Homeoffice sowie zur Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlich zugänglichen Innenräumen.

  • 17.33 Uhr
    Schweden lockert Testpflicht für Reisende

    Geimpfte und genesene EU-Bürger müssen auf dem Weg nach Schweden künftig keinen Corona-Test mehr vorweisen. Die seit dem 28. Dezember geltende Anforderung eines negativen, maximal 48 Stunden alten Tests für Einreisende fällt ab Freitag weg, wie die schwedische Regierung am Dienstag mitteilte. Reisende würden nicht mehr als besonderes Risiko bei der Ausbreitung der Omikron-Variante in dem skandinavischen Land betrachtet. Damit reicht es ab Freitag, wenn man einen gültigen Corona-Pass bei sich hat und damit Impfung, Genesung oder einen maximal 72 Stunden alten Test vorzeigen kann. Das gilt für ausländische Erwachsene, es gibt Ausnahmen.

  • 17.15 Uhr
    Neuer Rekordwert an Fällen in Dänemark spiegelt sich nicht in Hospitalisationen 

    Dänemark hat zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mehr als 30'000 Corona-Infektionen an einem Tag verzeichnet. In der täglichen Auflistung des nationalen Gesundheitsinstituts SSI kamen am Dienstag 33'493 nachgewiesene Fälle hinzu, darunter knapp 31'500 Neuinfektionen und 2000 erneute Infektionen. Damit sind seit Pandemiebeginn in dem EU-Land mit seinen knapp sechs Millionen Einwohnern knapp 1,2 Millionen Infektionen bestätigt worden. 3519 Menschen mit einer Corona-Infektion sind bisher gestorben. Zum Vergleich: Ende November hatte die tägliche Neuinfektionszahl bei etwa 5000 gelegen.

    Gesundheitsminister Magnus Heunicke wies auf Twitter darauf hin, dass sich die hohe Infektionszahl nicht in der Zahl der Hospitalisierungen widerspiegele. Gründe dafür seien die Omikron-Variante und die erneuten Infektionen von Personen, die sich bereits zuvor mit dem Coronavirus angesteckt hätten. Deshalb gebe es Grund für Optimismus für die kommende Zeit, schrieb Heunicke.

    Die Zahl der in dänischen Spitäler liegenden Patienten mit Corona-Infektion liegt derzeit bei 810, 49 davon befinden sich auf der Intensivstation. Miteingerechnet sind dabei alle, die wegen oder mit Corona-Infektion eingeliefert wurden – also auch Patienten, die aus anderem Grund ins Spital mussten, parallel aber mit dem Coronavirus infiziert sind.

  • 16.42 Uhr 
    Kanton Schaffhausen stoppt repetitive Tests an allen Schulen

    Der Kanton Schaffhausen stoppt ab Mittwoch das repetitive Testen in den Kindergärten, Primarschulen und der Sekundarstufe I. Bereits vergangene Woche setzte der Kanton aus Kapazitätsgründen die Coronavirus-Pooltests an Schulen der Sekundarstufe II aus.

    Das Gesundheitsamt des Kantons Schaffhausen begründet den Schritt in einer Mitteilung vom Dienstag mit den begrenzten Kapazitäten von Laboren und Abklärungsstellen. Diese würden durch die Omikron-Variante stark belastet.

    Damit wird das repetitive Testen ab 19. Januar an allen Schaffhauser Schulen ausgesetzt. Der Test-Stopp gilt gemäss Mitteilung bis zum Ende der Sportferien am 13. Februar. Durch das Sistieren der Tests sollen Kapazitäten freigemacht werden, um Personen mit Symptomen einer Covid-Infektion rasch testen zu können.

    Vorerst ist fertig gespuckt an Schaffhauser Schulen: Das repetitive Testen ist auf allen Schulstufen im Kanton ab 19. Januar ausgesetzt bis nach den Sportferien am 13. Februar. (Symbolbild)
    Vorerst ist fertig gespuckt an Schaffhauser Schulen: Das repetitive Testen ist auf allen Schulstufen im Kanton ab 19. Januar ausgesetzt bis nach den Sportferien am 13. Februar. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 16.11 Uhr 
    Glarus will Massnahmen höchstens bis Februar verlängern

    Der Glarner Regierungsrat ist gegen eine Verlängerung der Corona-Massnahmen bis zum 31. März. Quarantäne und Isolation sollen nicht mehr behördlich angeordnet, sondern selbständig durchgeführt werden.

    Massnahmen sollten nur so lange gelten, wie sie unbedingt notwendig seien, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Dienstag. Gemäss den Prognosen der Covid-19-Task-Force dürfte die Zahl der Ansteckungen im Februar wieder zurückgehen. Die Massnahmen seien deshalb vorerst längstens bis Ende Februar 2022 zu verlängern.

    Der Anpassung der Gültigkeitsdauer von Impf- und Genesenen-Zertifikaten auf 270 Tage stimmt der Glarner Regierungsrat zu. Hingegen lehnt er ein Verbot des Präsenzunterrichts auf der Hochschulstufe ab. Dies würde das Recht auf Bildung massiv einschränken, hiess es.

    Der Kanton erwägt keine Kapazitätsbeschränkungen für Grossveranstaltungen und auch keine zusätzlichen Auflagen. Die geltenden Regelungen hätten sich unter Berücksichtigung der Schutzkonzepte bewährt.

  • 15.36 Uhr
    Über 70'000 demonstrieren gegen Corona-Massnahmen in Deutschland

    Wie in den Wochen zuvor haben am Montagabend in ganz Deutschland wieder Zehntausende Menschen gegen Corona-Massnahmen und eine mögliche Impfpflicht demonstriert. Nach einer Schätzung, die auf Polizeiangaben beruht, waren es diesmal mehr als 70 000.

    Die Proteste waren von einem grossem Polizeiaufgebot und mancherorts auch von Gegendemonstrationen begleitet. Mehrfach wurden Versammlungen aufgelöst, etwa in Rostock und Cottbus, weil die Polizei keinen Versammlungsleiter feststellen konnte oder weil kein Mund-Nasen-Schutz getragen wurde.

    17.01.2022, Nordrhein-Westfalen, Köln: Teilnehmer einer Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen (l) und die einer Gegendemonstration (r) begegnen sich am Neumarkt. Foto: Henning Kaiser/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Henning Kaiser)
    17.01.2022, Nordrhein-Westfalen, Köln: Teilnehmer einer Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen (l) und die einer Gegendemonstration (r) begegnen sich am Neumarkt. 
    KEYSTONE
  • 15.01 Uhr
    BAG arbeitet an Booster-Empfehlung für 12- bis 15-Jährige

    Schon bald sollen sich auch 12- bis 15-jährige Personen boostern lassen können. Laut Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), arbeitet der Bund aktuell eine Empfehlung für diese Altersgruppe aus.

    Studien zeigten, dass eine Auffrischimpfung hilft, um besser gegen Omikron geschützt zu sein. Momentan können sich aber unter 16-Jährige noch nicht boostern lassen, da die Auffrischimpfung für junge Personen noch nicht zugelassen ist.

  • 14.12 Uhr
    Pfizer beantragt Zulassung für Medikament Paxlovid

    Das pharmazeutische Unternehmen Pfizer hat bei Swissmedic ein Zulassungsgesuch für das Arzneimittel Paxlovid zur Behandlung von Covid-19 eingereicht. Es handelt sich um ein Arzneimittel mit zwei synthetischen Wirkstoffen, welche jeweils als separate Tabletten vorliegen. Der US-Pharmakonzern präsentierte im November vielversprechende Zwischenergebnisse zu dem Mittel, das Covid-19-Erkrankten entscheidend helfen könnte.

  • 13.57
    Die Covid-19-Taskforce des Bundes tritt vor die Medien

    Beginn der Medienorientierung ist um 14 Uhr. blue News berichtet live

  • 13.33 Uhr
    Die neusten Zahlen

    Das BAG meldet 29’142 Neuinfektionen, 125 Spitaleintritte und 14 Tote in 24 Stunden. Die 14-Tage-Inzidenz liegt bei 4035,24. 

    1875 Covidkranke befinden sich in Spitalpflege, gleich viele wie vor einer Woche. 267 liegen in einer Intensivstation, 4 Prozent weniger als vor Wochenfrist. Die Schweizer IPS-Betten sind zu 74,3 Prozent belegt, 30,3 Prozent nehmen Covidkranke ein. 

  • 12.58 Uhr
    Kitzbühel verschärft Massnahmen nach verbotener Après-Ski-Party

    Der österreichische Luxus-Skiort Kitzbühel will scharf gegen wegen der Corona-Pandemie verbotene Après-Ski-Partys vorgehen. Die Bezirksbehörde kündigte am Dienstag an, dass die Aussengastronomie bis Ende der Woche geschlossen bleiben muss – also auch während der traditionellen Weltcup-Skirennen der Herren am Wochenende.

    Ausserdem sollen Polizeistreifen «in Dauerschleife durch die Stadt ziehen», um Lokale und Bars zu kontrollieren, sagte Bezirkshauptmann Michael Berger dem Sender ORF. Ausgelöst wurden die strengeren Massnahmen durch ein Video einer Après-Ski-Party.

    Derzeit sind der Barbetrieb und das Servieren ohne zugewiesene Sitzplätze in allen österreichischen Lokalen verboten. Ein Unternehmer, der als Gast in einer Bar in Kitzbühel war, hatte Aufnahmen von dicht gedrängt Feiernden vor wenigen Tagen online geteilt.

    Tourismusministerin Elisabeth Köstinger warnte, dass Gastronomen Corona-Hilfsgelder zurückzahlen müssen, wenn sie sich nicht an die Regeln hielten. Einige Skiregionen in Österreich weisen die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen des Landes auf.

  • 11.44 Uhr
    Bürgermeister von Messina (Italien) im Hungerstreik gegen Corona-Massnahmen

    Cateno De Luca hatte schon am Wochenende ein Zelt im Hafen der sizilianischen Stadt aufgebaut, in dem er seitdem übernachtet. Er will symbolisch die Strasse von Messina blockieren, eine Meerenge zwischen Sizilien und dem italienischen Festland. Am Dienstagmorgen kündigte der 49-Jährige nun den Beginn des Hungerstreiks an, wie er auf Facebook mitteilte.

    De Luca protestiert gegen den sogenannten Super Green Pass, also die 2G-Regel, wonach nur Geimpfte oder Genesene auf den Fähren oder mit Flugzeugen die Mittelmeerinsel erreichen oder verlassen können. Der Politiker behauptet, der Staat halte Sizilien «gefangen». Am Montag hatte er bereits seinen Rücktritt als Bürgermeister für Anfang Februar eingereicht.

    Die Regierung in Rom hatte zum 10. Januar die strengeren Regeln erlassen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und noch mehr Impfverweigerer zum Umdenken zu bringen. In Hotels, Kongresszentren, Restaurants, Skiliften und den Transportmitteln im Nah- und Fernverkehr gilt nun die 2G-Regel. Fast 80 Prozent der Italiener haben bislang eine vollständige Grundimmunisierung erhalten.

    epa09691143 Messina's mayor Cateno De Luca protests at the private ferry pier of Rada San Francesco against the Super Green pass to cross the Strait of Messina, Italy, 17 January 2021. Messina Mayor Cateno De Luca on 17 January filed his resignation to the city council in protest against the Green Pass COVID health certificate being required to board ferries across the strait to Sicily. De Luca is continuing his protest at the ferry dock, where he spent the night in a tent. EPA/CARMELO IMBESI
    Bürgermeister Cateno De Luca in seinem Protestcamp im Fährenhafen der sizilianischen Stadt Messina.
    KEYSTONE
  • 10.28 Uhr
    Flugbegleiter in Hongkong wegen Verstoss gegen Corona-Regeln verhaftet

    In Hongkong sind zwei Angestellte einer Fluggesellschaft wegen Verstoßes gegen Coronaregeln festgenommen worden. Sie seien zu Weihnachten aus den USA gekommen und hätten sich isolieren sollen, teilte die Stadtregierung am Montagabend mit. Stattdessen hätten sie «unnötige Aktionen» unternommen und später sei bei ihnen das Virus festgestellt worden.

    Die beiden wurden gegen Kaution freigelassen. Ein Gerichtstermin ist für den 9. Februar angesetzt. Ihnen drohen bis zu sechs Monate Haft und bis zu 5000 Hongkong-Dollar (rund 562 Euro) Geldstrafe.

    Der Arbeitgeber der Verdächtigen wurde nicht genannt, doch hatte die Hongkonger Gesellschaft Cathay Pacific mitgeteilt, sie habe zwei Angestellte gefeuert, die gegen Corona-Vorschriften verstoßen hätten und dann positiv auf die Omikron-Mutation des Virus getestet worden seien.

    Hongkong hat mit einem Omikron-Ausbruch zu kämpfen, nachdem Kabinenpersonal von Cathay Pacific in Bars und Restaurants gespeist hatte und sich später als infiziert herausstellte.

  • 10.01 Uhr
    Suva ruft Atemschutzmaske N95/FFP2 der Marke «ZG» zurück

    Die Schutzwirkung der Atemschutzmaske sei ungenügend, schreibt die Suva. Weil sich die Tragenden in falscher Sicherheit wägen, berge die FFP2-Maske ein Gesundheitsrisiko. 

    Betroffen sind die Atemschutzmasken N95/FFP2 der Marke «ZG», hergestellt durch PP Zolotyy Hlobus, vertrieben durch die Procurement Corp AG (ehemals: DIE BESCHAFFER AG). 

    Die Suva bittet die betroffene Kund*innen, die Atemschutzmaske nicht mehr zu verwenden. Die Procurement Corp AG sei per Verfügung verpflichtet, die Produkte zurückzunehmen.

    Diese FFP2-Atemschutzmasken erzielen nicht die nötige Schutzwirkung und sollen gemäss Suva nicht verwendet werden.
    Diese FFP2-Atemschutzmasken erzielen nicht die nötige Schutzwirkung und sollen gemäss Suva nicht verwendet werden.
    Suva / admin.ch
  • 9.25 Uhr
    Rekord-Umsatz in Caritas-Lebensmittelläden

    Auch im zweiten Corona-Jahr sind Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs zu stark vergünstigten Preisen in Caritas-Läden stark gefragt gewesen. Die 21 Caritas-Läden erzielten 2021 einen Rekordumsatz von 13,25 Millionen Franken.

    Die Caritas-Läden erfüllten in der Corona-Krise eine wichtige Funktion für Menschen in sozialen Notlagen, heisst es in einer Mitteilung von Caritas vom Dienstag. Insgesamt seien 850'000 Einkäufe im vergangenen Jahr getätigt worden – fast gleich viele wie im ersten Corona-Jahr.

    Insbesondere die Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln und der Bedarf an Früchten und Gemüse sind gestiegen. Die durchschnittliche Einkaufssumme lag bei 15.60 Franken und damit leicht höher als im Vorjahr.

  • 9.07 Uhr
    Corona-Inzidenz in Deutschland steigt weiter

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Deutschland auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Das staatliche Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner*innen und Woche am Dienstagmorgen mit 553,2 an.

    Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 528,2 gelegen, vor einer Woche bei 387,9 (Vormonat: 306,4). Damit liegt Deutschland aber noch deutlich unter dem Wert der Schweiz. Deren 14-Tage-Inzidenz, also für den doppelten Zeitraum, liegt über 4000 Neuansteckungen pro 100'000 Einwohner*innen. 

  • 8.31 Uhr
    Molecular Partners und Novartis besiegeln Abkommen für Corona-Medikament

    Molecular Partners und der Pharmakonzern Novartis haben das bereits angekündigte Lizenzabkommen für den Corona-Kandidaten Ensovibep abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung erhält Novartis die weltweiten Rechte an Ensovibep von Molecular Partners, wie das Biotechunternehmen am Dienstag mitteilte.

    Ensovibep ist ein antivirales Medikament zur Behandlung von Covid-19, für das kürzlich positive Daten aus der klinischen Phase-II-Studie EMPATHY gemeldet wurden.

    Der Abschluss dieser Vereinbarung löst eine Zahlung von 150 Millionen Franken an Molecular Partners aus – ein Meilenstein für das Schweizer Unternehmen. Darüber hinaus hat Molecular Partners Anspruch auf eine 22-prozentige Umsatzbeteiligung in den sogenannten kommerziellen Ländern, nachdem sich die beiden Partner bereit erklärt haben, in Ländern mit geringem Einkommen auf Lizenzgebühren zu verzichten.

  • Marcel Walser, Teamleiter Covid-Projekt, bei der Anzucht einer Bakterienkultur im Labor von Molecular Partners AG, aufgenommen am Dienstag, 11. August 2020, in Schlieren. Das Bundesamt fuer Gesundheit (BAG) hat mit dem Schweizer Unternehmen Molecular Partners einen Reservierungsvertrag fà1?4r ein Covid-19-Medikament unterzeichnet. Mit dem Vertrag sichert sich der Bund Zugang zu den ersten 200'000 Dosen des Immunotherapeutikums. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
    KEYSTONE
  • 7.51 Uhr
    Forderung nach nationalem Register für Long-Covid-Fälle wird lauter

    Für Long-Covid-Patientinnen und -Patienten wird nach Ansicht des Vereins Altea bisher zu wenig getan. Das Long-Covid-Netzwerk fordert unter anderem ein nationales Register für Long-Covid-Fälle.

    Gemäss Studien hat jede zehnte Person auch ein Jahr nach der Covid-19-Ansteckung noch Symptome. Diesen Long-Covid-Patientinnen und -Patienten werde man bisher nicht gerecht und es werde für sie zu wenig getan, sagte Michael Schlunegger, Präsident von Altea, am Dienstag «SRF».

    Bereits am Wochenende hatten Experten darauf hingewiesen, dass bei steigenden Covid-19-Fallzahlen auch die Gefahr von Langzeitschäden durch das Coronavirus steige. Unter anderem hatte der Neurowissenschaftler Dominique de Quervain kritisiert, dass es keine zentrale Meldestelle für alle Long-Covid-Fälle gebe. Auch der Basler Infektiologe Manuel Battegay wünschte eine systematische Erfassung von Long Covid.

  • 7.20 Uhr
    Lindt&Sprüngli lässt Corona-Einbruch hinter sich

    Der Schokoladenkonzern Lindt&Sprüngli hat den krisenbedingten Einbruch hinter sich gelassen und hat 2021 das Vorkrisenjahr 2019 deutlich übertroffen. Für das laufende Jahr gibt sich das Unternehmen zuversichtlich.

    Die Konsumenten kauften im vergangenen Jahr für insgesamt 4,59 Milliarden Franken Produkte des Unternehmens, wie zum Beispiel Lindorkugeln, Excellence-Schokoladentafeln oder Pralinés. Das sind 14,2 Prozent mehr als im Vorjahr – damals hatte der Konzern allerdings wegen der Pandemie eine deutliche Umsatzdelle verbucht. Doch auch gegenüber dem Vorkrisenjahr konnte Lindt&Sprüngli im Berichtsjahr seinen Umsatz deutlich steigern.

    Nach einem bereits rasanten Wachstum im ersten Halbjahr von über 17 Prozent konnte das Unternehmen im zweiten Halbjahr nicht mehr ganz an das hohe Tempo anknüpfen. Weil das Weihnachtsgeschäft bereits im Vorjahr weniger hart von den Lockdown-Massnahmen getroffen worden war als der Rest des Jahres, fiel das Wachstum im Vergleich geringer aus.

    Um Währungs- und Akquisitionseffekte bereinigt belief sich das Plus auf 13,3 Prozent, wie der Schokoladenhersteller am Dienstag mitteilte. Damit hat Lindt&Sprüngli die Erwartungen der Finanzgemeinde exakt getroffen.

    Maitre Chocolatier Stefan Bruderer, links, mit Special Guest Roger Federer, rechts, bei der Eroeffnung der neuen Lindt Boutique auf dem Flughafen Zuerich in Kloten am Freitag, 5. April 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)
    Maitre Chocolatier Stefan Bruderer, mit Roger Federer bei der Eröffnung der neuen Lindt Boutique auf dem Flughafen Zürich im April 2019. 
    KEYSTONE
  • 7.09 Uhr
    Australien meldet Höchststand an Corona-Todesfällen

    Australien hat am Dienstag so viele Corona-Tote verzeichnet wie nie zuvor an einem Tag. Die Behörden meldeten 74 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona, die meisten davon in New South Wales und Victoria, den bevölkerungsreichsten Staaten Australiens. Insgesamt sind in Australien seit Beginn der Pandemie mehr als 2700 Infizierte gestorben.

    Gesundheitsminister Greg Hunt sagte, die Infektionsrate in New South Wales sei offenbar auf dem Höhepunkt, in Victoria erreiche sie ein gleichmässig hohes Niveau. Die Regierung von New South Wales rief den Notstand für Krankenhäuser aus, weil immer mehr Infizierte eingewiesen wurden, während das Virus auch unter Angestellten grassierte und das Personal deshalb knapp wurde. Regierungschef Dominic Perrottet schloss aber aus, dass es erneut einen Lockdown geben wird.

    In Victorias Hauptstadt Melbourne gilt ab Mittwoch ebenfalls der Notstand in Krankenhäusern. Hier hatten sich etwa 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter krankgemeldet oder mussten sich wegen Kontakten zu Infizierten in Quarantäne begeben. «Wir sind in unserem Gesundheitssystem an einem Punkt angelangt, an dem wir mit einem extremen Personalmangel zu kämpfen haben (...) neben einer riesigen Anzahl von Patienten mit Covid-19», sagte der amtierende Gesundheitsminister James Merlino. Viele Angestellte seien zudem völlig erschöpft.

    epa09460637 Police speak with two men at Bondi beach, in Sydney, New South Wales, Australia, 11 September 2021. Greater Sydney and surrounding regions will remain under in lockdown until at least the end of September, as health authorities battle to contain an outbreak of the virulent Delta strain of SARS-CoV-2, the virus that causes COVID-19. EPA/DAN HIMBRECHTS AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
    Die Pandemie am Bondi Beach in Sidney, New South Wales, Australien. 
    KEYSTONE
  • 6.18 Uhr
    Handy-Spionage durch App? Bedenken zurückgewiesen

    Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Peking haben Befürchtungen zurückgewiesen, dass Handys und Laptops ausgespäht werden könnten. Ein Sprecher versicherte nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom Dienstag, die Organisatoren hielten sich strikt an die Gesetze zum Schutz persönlicher Informationen.

    Die für die Spiele zu installierende App «My2022» diene dem präventiven Infektionsschutz während der Corona-Pandemie, sammle aber nicht nur Gesundheitsdaten, sondern stelle auch Informationsdienste zur Verfügung, sagte der Sprecher. Die englischsprachige Zeitung «Global Times» ergänzte, Plattformen wie Google, Apple und Samsung hätten das Programm überprüft. Alle persönlichen Informationen seien verschlüsselt.

    Aus Angst vor Spionage stellen einige Länder ihren Athleten laut Presseberichten von heiklen Daten befreite Mobiltelefone zur Verfügung, auf denen «My2022» installiert werden kann. Es gibt auch Warnungen, dass chinesische Geheimdienste Daten nicht nur von Handys, sondern auch von Tablets und Laptops auslesen könnten.

    epa09690496 A woman wearing a face mask walks past a countdown display showing days left for the Beijing 2022 Winter Olympics, on a shopping street in Beijing, China, 17 January 2022. Weeks before the Beijing 2022 Winter Olympics, the capital reported its first locally transmitted case of the Omicron variant of the Sars-Cov-2 virus on 15 January. China is battling the new wave of Covid-19, with millions across the country placed in lockdowns and harsh travel restrictions. The Beijing 2022 Winter Olympics are scheduled to start on 04 February. EPA/ROMAN PILIPEY
    Eine Countdown-Uhr in Peking zeigt die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele am 4. Februar 2022 an. 
    Bild: Keystone/EPA/Roman Pilipey
  • 6.15 Uhr
    Berner Schulen im Corona-Chaos

    Berner Schulen stecken im Corona-Chaos. Eine Woche nach den Ferien würden an den Schulen wieder hohe Fallzahlen gemeldet, schreibt die «Berner Zeitung». Nur eine Woche nach Schulbeginn seien wieder beinahe so viele Kinder krank oder in Quarantäne wie vor den Ferien – trotz der Maskenpflicht.

  • 6.08 Uhr
    WM-Quali: Bolivien startet mit mehreren Corona-Fällen in Vorbereitung

    Rund zehn Tage vor den anstehenden WM-Qualifikationsspielen in Südamerika sind zwei weitere bolivianische Fussballnationalspieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bruno Miranda und Daniel Vaca hätten keine Symptome und eine geringe Viruslast, hiess es in einer Mitteilung des Bolivianischen Fussballverbandes (FBF) am Montag (Ortszeit). Innerhalb von 48 Stunden würden sie einen neuen PCR-Test machen.

    Damit stieg die Zahl der Corona-Fälle in der Nationalmannschaft Boliviens und deren Umfeld zum Auftakt der Vorbereitung auf die WM-Quali erneut an. Der Verband hatte zuvor bereits mitgeteilt, dass das Virus bei Alexis Ribera und einem Mitglied des Ärzteteams festgestellt worden sei. Der Club Bolívar aus La Paz, der acht Nationalspieler stellt, gab ohne Nennung von Namen bekannt, fünf unter ihnen seien positiv getestet worden.

    Bolivien trifft in Barinas am 28. Januar auf Venezuela und in La Paz am 1. Februar (jeweils Ortszeit) auf Chile. In der Südamerika-Qualifikation für die WM in Katar in diesem Jahr liegt Bolivien (15 Punkte) vor Paraguay (13) und Venezuela (7) auf dem achten Platz. Das Elf-Millionen-Einwohner-Land hatte zuletzt unter anderem angesichts der Omikron-Variante Höchstmarken bei den Neuinfektionen verzeichnet.

  • 4.56 Uhr
    Guterres: Mit gerechter Vakzin-Verteilung aus Pandemie

    Fehlende globale Solidarität lähmt nach Ansicht der Vereinten Nationen die Erholung der Weltwirtschaft. Bei einer virtuellen Ansprache beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos sagte UNO-Chef Antonio Guterres am Montag, wenn es nicht gelänge, Ungleichheiten abzubauen, belaste dies den wirtschaftlichen Fortschritt für alle Menschen in allen Ländern. Die vergangenen zwei Jahre hätten gezeigt, dass der Weg aus der Pandemie nur darüber gehe, dass kein Land zurückgelassen werden. Genau dies passiere aber, vor allem bei der ungerechten Verteilung der Impfstoffe, so Guterres. In reicheren Ländern seien die Impfraten siebenmal höher als in afrikanischen Staaten. Ärmere Länder müssten in die Lage versetzt werden, selbst Vakzine nachzuproduzieren, genauso wie Tests oder Arzneien.

  • 4.25 Uhr
    Japans Notenbank hebt Wachstumsprognose an – Geldpolitik unverändert

    Japan Notenbank rechnet mit einem Anziehen der Preise und der Konjunktur, behält die geldpolitischen Zügel angesichts eines rasanten Wiederanstiegs der Corona-Infektionen aber gelockert. Wie die Bank of Japan (BoJ) heute nach Abschluss zweitägiger Beratungen bekannt gab, dürfte die Wirtschaft des Landes im kommenden Fiskaljahr, das am 1. April beginnt, um 3,8 Prozent statt wie bisher geschätzt 2,9 Prozent wachsen. Die Wirtschaft ziehe nach den schweren Einbrüchen infolge der Corona-Krise offensichtlich an, hiess es.

    Die Preise dürften demnach angesichts höherer Energie- und Rohstoffkosten bei einem zugleich schwachen Yen um 1,1 Prozent statt 0,9 Prozent anziehen. Von ihrem Inflationsziel von zwei Prozent ist die Bank of Japan jedoch weiterhin weit entfernt. In Marktkreisen war vor diesem Hintergrund denn auch erwartet worden, dass die BoJ an ihrem Kurs einer aggressiv gelockerten Geldpolitik festhalten dürfte.

    Japanische Geschäftsbanken können sich mit dieser Entscheidung weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen weiter billig bleiben. Die BoJ ist eine der letzten Notenbanken, die noch nicht auf den Weg zur Normalisierung der Geldpolitik eingeschwenkt ist.

  • 3.22 Uhr
    Rohölpreis für Sorte Brent auf höchstem Stand seit 2014

    Der Rohölpreis hat heute seinen höchsten Stand seit mehr als sieben Jahren erreicht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete auf den asiatischen Märkten 86,84 Dollar – so viel wie seit Ende Oktober 2014 nicht mehr. Analysten sehen die nachlassende Besorgnis über die negativen Auswirkungen der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus sowie geopolitische Spannungen als Ursache für den Preisanstieg.