So bös hat der Sturm in Zürich gewütet

Von Fabienne Berner und Philipp Dahm

13.7.2021

Unwetter_Zürich

Unwetter_Zürich

13.07.2021

Der Zürichsee ist bis an den Rand gefüllt, Limmat und Sihl haben sich in reissende Ströme verwandelt und an Land beeilen sich die Menschen, Bäume und Unrat aus dem Weg zu räumen: Das ist Zürich nach dem Sturm.

Von Fabienne Berner und Philipp Dahm

13.7.2021

Nachdem die Naturgewalt in der Nacht auf Dienstag über Zürich hereingebrochen ist, haben Feuerwehr und andere Retter am Tag alle Hände voll zu tun, Ordnung in das Chaos zu bringen.

Dass heute kein normaler Dienstag ist, merken besonders Verkehrsteilnehmer: Die Autos stauen sich stadteinwärts, aber auch rund um den See geht es kaum vorwärts. S-Bahnen, Trams und Busse sind mit Verspätung unterwegs: Pendler brauchen heute viel Geduld.

Während die Aufräumarbeiten trotz beharrlichen Regens gut vorankommen, füllt das Wasser vom Himmel die Seen und Flüsse: Zürisee, Limmat und Sihl sind bis zum Bersten gefüllt – und die Schleusen am Himmel machen keine Anstalten, sich zu schliessen.

Sprich: Auch wenn keine daumendicken Hagelkörner mehr auf die Erde fallen, ist der Sturm für Zürich erst dann vorbei, wenn es wieder trocken ist.