Auszeichnung

Spielfilm «Schwesterlein» erhält Zürcher Filmpreis

SDA/tgab

9.11.2020

Haben «Schwesterlein» zum Erfolg verholfen (von links): Die Regisseurinnen Veronique Reymond und Stephanie Chuat, Schauspielerin Marthe Keller und Schauspieler Lars Eidinger.
Haben «Schwesterlein» zum Erfolg verholfen (von links): Die Regisseurinnen Veronique Reymond und Stephanie Chuat, Schauspielerin Marthe Keller und Schauspieler Lars Eidinger.
Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Der Zürcher Filmpreis 2020 geht in der Kategorie Spielfilm an «Schwesterlein», in der Kategorie Dokumentarfilm an «Nemesis» und in der Kategorie Kurzfilm an «Das Spiel».

In «Schwesterlein» der beiden Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond versucht die einstige Theaterautorin Lisa ihren schwer erkrankten Zwillingsbruder Sven, einen berühmten Theaterschauspieler, wieder auf die Bühne zu bringen. Der Film, der Anfang September in den Deutschschweizer Kinos angelaufen ist und an der letzten Berlinale Premiere feierte, ist im Rennen um einen internationalen Oscar und beim Europäischen Filmpreis dabei.



Im Film «Nemesis» dokumentiert der Filmemacher Thomas Imbach aus seinem Fenster über mehrere Jahre den Abriss des historischen Güterbahnhofs und anschliessend den Bau des Polizei- und Justizzentrums des Kantons Zürich.

Der Kurzfilm «Das Spiel» von Roman Hodel nimmt bei einem Fussballspiel die Perspektive des Schiedsrichters ein. «In nur fünfzehn Minuten zeigt der Film einen Menschen, der in einer komplexen, lauten und konfliktreichen Umgebung sein Bestes gibt», schreibt die Zürcher Filmstiftung in einem Communiqué von Montag.

Die diesjährigen Auszeichnungen gehen in der Kategorie Spielfilm an Regula Marthaler (Kostümbild in «Moskau einfach!») sowie Plinio Bachmann, Barbara Sommer und Micha Lewinsky (Drehbuch von «Moskau einfach!»); in der Kategorie Dokumentarfilm an Eliza Kubarska (Regie in «The Wall of Shadows») und Tania Stöcklin (Montage in «Wer sind wir?») sowie in der Kategorie Kurzfilm an Aline Höchli (Characterdesign im Animationsfilm «Warum Schnecken keine Beine haben») und Maja Gehrig (Regie im Animationsfilm «Average Happiness»).

Die Zürcher Filmstiftung vergibt für den Filmpreis ein Preisgeld von insgesamt 100'000 Franken. Der beste Film in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm ist mit jeweils 20'000 Franken dotiert. Hinzu kommen Auszeichnungen für besondere Leistungen, die mit 10'000 Franken belohnt werden. In der Kategorie Kurzfilm erhält der beste Film 10'000 Franken, die ausgezeichneten Personen 5'000 Franken.

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