Auch ein Schweizer Produkt als Mogelpackung des Jahres nominiert

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3.1.2019

Ein Produkt des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé wurde auf die Nominierungsliste der «Mogelpackung des Jahres» gesetzt.
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Jährlich lassen deutsche Konsumentenschützer über die «Mogelpackung des Jahres» abstimmen. Für 2018 ist auch ein Schweizer Produkt «nominiert».

Wie immer ruft die deutsche «Verbraucherzentrale» nach Jahresende zur Wahl der «Mogelpackung des Jahres» auf. Für das gerade zu Ende gegangene Jahr 2018 können die Konsumenten online aus fünf Produkten wählen. Welches davon bis zum 20. Januar die meisten Stimmen erhält, darf sich mit der fragwürdigen «Auszeichnung» schmücken, mit der die Konsumentenschützer auf Missstände aufmerksam machen und aufklären wollen.

Gute Chancen auf den Schmähpreis darf sich in diesem Jahr auch ein berühmtes Produkt eines Schweizer Herstellers ausrechnen. Bei den Smarties von Nestlé geht es nicht mit rechten Dingen zu, meinen die Konsumentenschützer. Demnach würden in der neuen neuen «Smarties Riesenrolle» 20 Gramm fehlen. 

30 Prozent teurer

So heisst es auf der Website: «Statt 150 werden nur noch 130 Gramm Schokolinsen zum identischen Preis verkauft. Das ist bereits die zweite versteckte Preiserhöhung innerhalb von gut vier Jahren. Die Smarties sind damit nun insgesamt über 30 Prozent teurer.»

Doch auch andere bekannte Hersteller scheinen mit den Mengen ihrer Produkte nachlässig umzugehen. Nominiert ist etwa auch das beliebte Netz des Käses «Mini Babybel», in dem sich eine Kugel weniger befinde. Ebenfalls «Chancen» auf den Preis ausrechnen dürfen sich die Produkte Chipsletten von Lorenz Snack-World, Truthahnsalami Light 1A von Dulano sowie Obstwiese Rheinisches Apfelkraut von Grafschafter.

Zur «Mogelpackung des Jahres 2017» wurde im vergangenen Jahr das «Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker» gewählt.

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