Autoverkäufe bleiben im Mai weiter unter Vor-Corona-Niveau

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2.6.2021 - 11:13

In der Schweiz haben die Autoverkäufe im Mai im Vergleich mit dem coronabedingt schwachen Vorjahr zwar deutlich zugelegt. Das Vorkrisenniveau haben sie aber noch nicht erreicht.(Archivbild)
Keystone

Die Verkäufe von neuen Personenwagen in der Schweiz und Liechtenstein haben im Mai im Vergleich mit dem coronabedingt schwachen Vorjahr einen Sprung nach oben vollführt. Dennoch handelt es sich noch immer um den zweitschlechtesten Mai-Wert seit der Jahrtausendwende.

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2.6.2021 - 11:13

Insgesamt sind im Mai 2021 auf den Schweizer Strassen 19'991 neue Personenwagen in Verkehr gesetzt worden, wie der Branchenverband Auto Schweiz am Mittwoch mitteilte. Das bedeutet einen Anstieg um knapp 44 Prozent im Vergleich mit dem stark von der Coronakrise beeinflussten Mai 2020.

Weiterhin zeigten sich aber die Kundinnen und Kunden zurückhaltend, schreibt Auto Schweiz in der Mitteilung weiter. Die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten durch die Pandemie seien vielerorts noch nicht verflogen. Zum anderen führten aber auch die Lieferprobleme bei Mikrochips seitens der Autohersteller zu Verzögerungen von Fahrzeugauslieferungen.

Seit Jahresbeginn wurden gemäss dem Verband 98'542 neue Personenwagen in Verkehr gesetzt, gut 25 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Dies liege aber noch immer um mehr als 20 Prozent unter dem 20-Jahre-Durchschnitt von vor der Pandemie, so der Branchenverband. Seit der Jahrtausendwende seien zu diesem Zeitpunkt im Jahr nur in den zwei «Corona-Jahren» weniger als 100'000 Fahrzeuge verkauft worden.

Mehr Fahrzeuge mit Stromstecker

Gut verdoppelt haben sich allerdings die Verkäufe seit Jahresbeginn sowohl von reinen Elektroautos (+98,8 Prozent auf 8'629) wie auch von Plug-in-Hybriden (+141,9 Prozent auf 8'070). Der gemeinsame Marktanteil dieser Fahrzeuge «mit Stromstecker» an den seit Jahresbeginn verkauften Autos liegt damit bei 17,0 Prozent gegenüber 9,7 Prozent in der Vorjahresperiode.

Der Marktanteil von Modellen ohne reinen Benzin- und Dieselmotor lag damit laut den Angaben in den ersten fünf Monaten bereits bei 37,8 Prozent gegenüber 21,4 Prozent vor Jahresfrist.

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