Kamera-Hack

Bericht über Hausdurchsuchung in Luzern nach US-Hackerangriff

kad, sda

12.3.2021 - 20:19

A man types command lines into his laptop, pictured on November 26, 2009, posed picture. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Mann tippt Befehlszeilen in seinen Laptop, aufgenommen am 26. November 2009, gestellte Aufnahme. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Hacker haben Überwachungskameras in amerikanischen Spitälern, Gefängnissen und Polizeirevieren angezapft. In Luzern gab es deshalb eine Hausdurchsuchung. (Symbolbild)
Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY

Nachdem sich Hacker im grossen Stil Zugriff auf Bilder von Überwachungskameras in den USA verschafft haben, ist es bei einer IT-Fachperson im Kanton Luzern nach eigenen Angaben zu einer Hausdurchsuchung gekommen. Das berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Freitag.

kad, sda

12.3.2021 - 20:19

Demnach wurde auch Hardware beschlagnahmt. Der Durchsuchungsbefehl fusst auf einem mutmasslichen Cyberangriff. Am Donnerstag hatte der US-Kamerahersteller Verkada mitgeteilt, man habe die Bundespolizei FBI eingeschaltet, nachdem Hacker Überwachungskameras in amerikanischen Spitälern, Gefängnissen und Polizeirevieren angezapft hätten.

Die Hacker-Gruppe griff nach eigenen Angaben Bilder von rund 150'000 Überwachungskameras ab und verschaffte sich auch Zugang zu gespeicherten Aufnahmen von Verkada-Kunden. Zu diesen zählen etwa der Elektroauto-Hersteller Tesla und die IT-Sicherheitsfirma Cloudflare.

Bloomberg beruft sich auf den Durchsuchungsbefehl sowie Angaben der betroffenen Person. Demnach sei auch ihr Elternhaus durchsucht worden. Von Behörden in der Schweiz lag vorerst keine Stellungnahme vor.

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