VermischtesDer Zoo Zürich baut einen Catwalk für die Raubkatzen
fn, sda
24.4.2024 - 10:49
Die Raubkatzen des Zürcher Zoos werden künftig über diesen Steg in neue Anlageteile gelangen können. Der Catwalk führt in 4,5 Metern Höhe über die Köpfe der Besuchenden hinweg.
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Der Zoo Zürich hat einen 17 Meter langen Catwalk für Tiger, Löwen und Schneeleoparden montiert. Über diese Tierbrücke, die über die Köpfe der Besuchenden führt, sollen die Raubkatzen künftig regelmässig die Bereiche tauschen.
Keystone-SDA, fn, sda
24.04.2024, 10:49
SDA
Getrennt gemeinsam – unter diesem Motto werden die Tiere künftig leben. Sie erhalten anstelle der bisherigen separaten Anlagen von Schneeleopard, Tiger, Wolf und Löwe eine Grosskatzenanlage mit Rotationssystem, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte.
Für die Wölfe ist in dieser neuen Raubkatzen-Anlage jedoch kein Platz frei. Der Zoo Zürich gab die Wolfshaltung deshalb bereits im Sommer 2023 auf. Khentii, Sonam und Samija, die drei Mongolischen Wölfe, leben seither im Tierpark Biel.
Bei «Panterra», so der Name der Katzen-Anlage, bleiben die Tiere zwar auch künftig räumlich getrennt. Über den Catwalk werden sie jedoch teils mehrmals am Tag die Bereiche tauschen, sodass sie immer wieder mit neuen Gerüchen und Anreizen konfrontiert sind.
Mit Hilfe von Schiebern können die Pflegenden steuern, welche Bereiche miteinander verbunden sind. Der Catwalk in 4,5 Metern Höhe ist dabei auch ein guter Aussichtspunkt. Katzen liegen gerne erhöht, damit sie alles im Blick haben – da unterscheiden sich richtige Tiger nicht von Stubentigern.
Fleisch-Seilbahn soll Jagdinstinkt fördern
Zusätzliche Anreize für die Raubkatzen baut der Zoo mit drei Futter-Seilbahnen. Sie sollen die Tiere animieren, ihren natürlichen Jagdinstinkt auszuleben. An der Seilbahn wird Fleisch blitzschnell durch die Anlage gezogen. Den Raubkatzen bleiben nur wenige Sekunden, um zu reagieren und sich ein Stück zu schnappen.
Wer zu langsam ist, geht leer aus. So könne es passieren, dass die Raubkatzen auch mal mehrere Tage kein Futter haben und an anderen Tagen dafür viel, schreibt der Zoo. Schaden tut dies den Tieren nicht, weil sie in der Lage sind, auf Vorrat zu fressen.
Dies ist in der Wildnis auch überlebenswichtig, weil nur etwa jeder zehnte Jagdversuch erfolgreich ist. Wann die Fleisch-Seilbahn durchflitzt, entscheiden die Pflegenden situativ, damit sich die Katzen nicht an eine Regelmässigkeit gewöhnen können.
Die Eröffnung von «Panterra» ist für Frühling 2025 vorgesehen. Während der Bauarbeiten sind die Raubkatzen in anderen Zoos untergebracht. Tiger Sayan lebt aktuell in Kroatien, Tigerin Irina, die im Jahr 2020 eine Pflegerin tödlich verletzte, in Frankreich. Die Löwen verbringen die Zeit der Bauarbeiten in Ungarn und die Schneeleoparden in Tschechien.
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Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
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Polizei in Provinz British Columbia:
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Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
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Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
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Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
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12.02.2026
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Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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