Diese Dinosaurier sind wirklich zum Fürchten

uri

29.4.2018 - 18:00

Jurassic-Park-Horror der etwas anderen Art: «Dinosaur World» in Beaver im US-Bundesstaat Arkansas war früher der grösste Dino-Themenpark der Welt. Heute könnte man meinen, dass es hier zu einer Katastrophe kam, die zwar nicht noch einmal die Dinosaurier, dafür aber den Menschen ausradiert hat.

1967 mit 10 lebensgrossen Dino-Repliken als «Farwell's Dinosaur Park» gestartet, machte der Themenpark einige spektakuläre Wandlungen durch: In den späten 1970er Jahren bekam er die damals weltgrösste King-Kong-Figur verpasst - und zugleich den etwas sperrigen Namen «John Agar's Land of Kong», weil der Besitzer mit dem Hollywoodschauspieler John Agar befreundet war. Der wiederum hatte 1976 in der Neuverfilmung von King Kong eine Nebenrolle.

Zu «Dinosaur World» wurde der Themenpark etwas später, nachdem insgesamt 100 lebensgrosse Dino-Skulpturen auf rund 260'000 Quadratmetern verteilt wurden. Offenbar verloren diese mit der Zeit jedoch ihre Fans, denn bereits im Jahr 2005 musste der Park seine Tore schliessen.

Relativ lange blieb der Park danach noch weitgehend intakt. Angeblich standen im Geschenkshop sogar noch eine ganze Weile die Regale mit Dino-Nippes voll. Nach einem Feuer im Jahr 2011, vermutlich war es Brandstiftung, wurde das Hauptgebäude zerstört. Und inzwischen hat der Zahn der Zeit auch ordentlich an den Skulpturen selbst genagt: Sie werden von Wind und Wetter gebleicht und ausgewaschen, zerbrechen oder stürzen um.

Die Botschafter aus dem Mesozoikum wirken dabei zwar nicht, als seien sie durch einen Vulkanausbruch oder einen Asteroideinschlag dahingerafft worden. Dafür könnte man aufgrund fehlender Menschen meinen, es habe ein Atomkrieg stattgefunden.

Der «Urban Explorer» Dax Ward (37) war mutterseelenallein auf dem riesigen Gelände von «Dinosaur World» unterwegs, um diese Fotos zu schiessen. Gegenüber der «Daily Mail» meinte er: «Ich habe schon rund 40 verlassene Orte zwischen Thailand, Südafrika und den USA fotografiert, aber dieser hier war definitiv einer der aufregendsten.»

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