Diese Dinosaurier sind wirklich zum Fürchten

29.4.2018 - 18:00, uri

Achtung Fleischfresser! Wer auf dem Gelände des ehemaligen Themenparks «Dinosaur World» unterwegs ist, dem kann durchaus mulmig werden.
Bild: Dukas/Catersnews
Allerdings sind es wohl weniger die rund hundert Dinsoaurier-Repliken, die einem hier Gänsehaut machen ...
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... als der Eindruck, dass diesen Freizeitpark womöglich eine Katastrophe heimgesucht hat. Schliesslich stehen hier etwa 100 angegammelte Dino-Figuren auf rund 260'000 Quadratmetern - aber es gibt keinerlei Menschen.
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Eine umgestürzte 12 Meter lange Kong-Kong-Figur erinnert daran, dass der Freiteipark in den 1970er Jahren auch einmal als «John Agar's Land of Kong» bekannt war.
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Der fürchterliche King Kong liegt heute - wehrlos wie ein Käfer - auf dem Rücken und starrt in den blauen Himmel über Arkansas.
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Für Dax Ward, leidenschaftlicher «Urban Explorer», handelt es sich um einen der aufregendsten verlassenen Orte, die er bisher besucht hat.
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Wie er auf das Grundstück gelangt ist, will Ward allerdings nicht erzählen, um den Ort vor Vandalismus zu schützen.
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Bis zum jahr 2005 war der Themenpark geöffnet. Seither gammelt er unaufhaltsam vor sich hin.
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Die Natur hat sich die ehemalige Touristenattraktion zurückgeholt. Auf dem Gelände leben heute wieder Biber und Wild. Nachts kommen die Coyoten.
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Im Jahr 2011 brannte das Hauptegbäude auf dem Gelände ab - vermutlich war es Brandstiftung.
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Einige der Dinosaurier-Figuren schafften es als Statisten in den Horrorfilm «It's alive» von 1969.
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Richtig viel Leben steckt in den den Dinos allerdings nicht mehr.
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Dax Ward lebt heute zwar in Thailand, doch er stammt aus dieser Ecke der USA.
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Er habe schon viele verlassene Orte besucht, meint Ward, aber dieser sei etwas besonderes.
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Und dass er ganz ganz in der Nähe liege, wo er aufgewachsen sei, mache ihn noch spezieller.
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Jurassic-Park-Horror der etwas anderen Art: «Dinosaur World» in Beaver im US-Bundesstaat Arkansas war früher der grösste Dino-Themenpark der Welt. Heute könnte man meinen, dass es hier zu einer Katastrophe kam, die zwar nicht noch einmal die Dinosaurier, dafür aber den Menschen ausradiert hat.

1967 mit 10 lebensgrossen Dino-Repliken als «Farwell's Dinosaur Park» gestartet, machte der Themenpark einige spektakuläre Wandlungen durch: In den späten 1970er Jahren bekam er die damals weltgrösste King-Kong-Figur verpasst - und zugleich den etwas sperrigen Namen «John Agar's Land of Kong», weil der Besitzer mit dem Hollywoodschauspieler John Agar befreundet war. Der wiederum hatte 1976 in der Neuverfilmung von King Kong eine Nebenrolle.

Zu «Dinosaur World» wurde der Themenpark etwas später, nachdem insgesamt 100 lebensgrosse Dino-Skulpturen auf rund 260'000 Quadratmetern verteilt wurden. Offenbar verloren diese mit der Zeit jedoch ihre Fans, denn bereits im Jahr 2005 musste der Park seine Tore schliessen.

Relativ lange blieb der Park danach noch weitgehend intakt. Angeblich standen im Geschenkshop sogar noch eine ganze Weile die Regale mit Dino-Nippes voll. Nach einem Feuer im Jahr 2011, vermutlich war es Brandstiftung, wurde das Hauptgebäude zerstört. Und inzwischen hat der Zahn der Zeit auch ordentlich an den Skulpturen selbst genagt: Sie werden von Wind und Wetter gebleicht und ausgewaschen, zerbrechen oder stürzen um.

Die Botschafter aus dem Mesozoikum wirken dabei zwar nicht, als seien sie durch einen Vulkanausbruch oder einen Asteroideinschlag dahingerafft worden. Dafür könnte man aufgrund fehlender Menschen meinen, es habe ein Atomkrieg stattgefunden.

Der «Urban Explorer» Dax Ward (37) war mutterseelenallein auf dem riesigen Gelände von «Dinosaur World» unterwegs, um diese Fotos zu schiessen. Gegenüber der «Daily Mail» meinte er: «Ich habe schon rund 40 verlassene Orte zwischen Thailand, Südafrika und den USA fotografiert, aber dieser hier war definitiv einer der aufregendsten.»

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