Ein Streifzug durch Italiens verlassene Herrenhäuser

tali

19.6.2019 - 12:26

Roman Robroek liebt Italien. Nicht nur wegen Pizza, Wein und Sonnenschein, sondern vor allem für die vielen verlassenen Villen. Das zeigt sich in den faszinierenden Bildern.

Mindestens zweimal im Jahr reist Roman Robroek nach Italien, verrät der Niederländer in seinem Blog. «Während die meisten an Pizza, Pasta, Wein, Espresso und Sonnenschein denken, wenn es um Italien geht, denke ich an die wunderschöne Architektur von verlassenen Gebäuden. Und natürlich auch an die anderen Dinge», räumt Robroek ein.



Die Häuser, in denen der Fotograf seine atemberaubenden Bilder macht, findet er oft in Dörfern, die er unter anderen Umständen gar nicht bereisen würde. Ist er erstmal fündig geworden, ist das Shooting meist unkompliziert.

«Meist ist es ein Spaziergang, weil die Häuser nicht abgeschlossen sind und sich niemand mehr darum kümmert, erklärt Robroek. Allerdings sei es auch schon vorgekommen, dass er sich durch enge Eingänge habe quetschen müssen. Rostige Eisenzäune seien mitunter auch zu überwinden gewesen. Und manchmal sei er in den verlassenen Räumlichkeiten auf Obdachlose gestossen.

Was ihn am meisten fasziniert? «Viele der Gebäude, die ich in Italien gesehen habe, waren mit den schönsten Gemälden, Zeichnungen oder Fresken dekoriert. In ihrer Qualität und ihrem Detailreichtum hätten sie nicht besser sein können», schwärmt er. «Das ist wirklich erstaunlich, vor allem in diesen verlassenen Räumen. Ich kann davon nicht genug bekommen, auch nach sechs Jahren nicht.»

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