AktuellExtremwetter in den USA: Wintersturm im Norden, Hitze im Süden
SDA
23.2.2023 - 12:47
Fahrzeuge fahren während eines Schneesturms die Rosa-Parks-Überführung der Interstate 5 in Portland entlang. Foto: Dave Killen/The Oregonian/AP/dpa
Keystone
Grosse Teile der USA werden derzeit von Wetterextremen beherrscht.
Keystone-SDA
23.02.2023, 12:47
SDA
Während sich im Norden eine Wintersturmfront über mehr als 4000 Kilometer von der West- bis zur Ostküste des Landes erstreckt, sorgt eine Hitzewelle im Süden für Rekordtemperaturen, wie der US-Wetterdienst am Donnerstag mitteilte.
Innerhalb des Landes gebe es ein Temperaturgefälle von mehr als 50 Grad Celsius, berichtete der Sender CNN. Demnach wurden in den nördlichen Bundesstaaten Montana, Wyoming, North und South Dakota am Mittwoch Temperaturen bis minus 22 Grad Celsius gemessen. Im Süden kletterte das Thermometer dagegen auf bis zu 30 Grad und übertraf mehrfach Hitzerekorde für diese Jahreszeit.
Wegen des Wintersturms galten CNN zufolge am Mittwoch in 29 Bundesstaaten Wetterwarnungen für mehr als 65 Millionen Menschen. Besonders betroffen war demnach der Nordosten des Landes. In Minnesota seien aufgrund von starken Schneestürmen und schlechter Sicht mehrere Hauptverkehrsstrassen gesperrt worden, hiess es. In mehr als 700 000 Haushalten in den Bundesstaaten Michigan, Illinois und Wisconsin fiel in der Nacht zum Donnerstag nach Angaben der Webseite poweroutage.us zeitweise der Strom aus. Auch für Donnerstag warnte der US-Wetterdienst im Norden und Nordosten der USA vor heftigen Schneefällen, starkem Wind und sich ansammelndem Eis.
An der Westküste hatte sich die Kaltfront bereits in den vergangenen Tagen mit stark fallenden Temperaturen und stürmischen Winden bemerkbar gemacht. Laut CNN warfen heftige Böen in Kalifornien Bäume und Strommasten um. In der Nacht zum Donnerstag waren auch dort Zehntausende Menschen ohne Strom. Zum Ende der Woche sei in den Bergen der Sierra Nevada und auch in tiefer gelegenen Gebieten nahe der Pazifikküste mit starkem Schneefall zu rechnen, warnte der Wetterdienst.
Weiter im Süden würden dagegen auch am Donnerstag Temperaturen über 26 Grad erreicht, deutlich über den Normalwerten für diese Jahreszeit. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern verschärft der Klimawandel Trockenheit, Hitze und Wetterextreme.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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