Die US-Botschaft in Havanna: Seit Ende 2016 klagten Diplomaten in Kuba über neurologische Beschwerden. Kanadische Kollegen gingen bald wegen ähnlicher Probleme zum Arzt.
Hinter dem Zaun der US-Botschaft: Forscher der University of Pennsylvania diagnostizierten zunächst, dass die Symptome am ehesten denen einer Gehirnerschütterung gleichen – nur dass eben keine Erschütterung vorausgegangen war.
Es ging um rund 40 Fälle: Zu den aufgeführten Beschwerden zählten Schwindel, Ohrenschmerzen, Kopfweh, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen.
Im Mai 2018 schien es im chinesischen Guangzhou ein ähnliches Problem zu geben: «Ein US-Regierungsmitarbeiter in China hat kürzlich von subtilen und vagen, aber ungewöhnlichen Sinneswahrnehmungen von Geräuschen und Druck berichtet», warnte Washington US-Bürger in China.
Der Fokus blieb aber auf dem Konsulat in Havanna. Im Januar 2019 stellte sich heraus, dass ein schriller Ton nicht mit den Gesundheitsproblemen zusammenhängt. Er wird durch Grillen verursacht, deren Zirpen Menschen nerven, ihnen aber nicht schaden.
Gehirnerschütterungen bei US-Diplomaten weiter rätselhaft
Die US-Botschaft in Havanna: Seit Ende 2016 klagten Diplomaten in Kuba über neurologische Beschwerden. Kanadische Kollegen gingen bald wegen ähnlicher Probleme zum Arzt.
Hinter dem Zaun der US-Botschaft: Forscher der University of Pennsylvania diagnostizierten zunächst, dass die Symptome am ehesten denen einer Gehirnerschütterung gleichen – nur dass eben keine Erschütterung vorausgegangen war.
Es ging um rund 40 Fälle: Zu den aufgeführten Beschwerden zählten Schwindel, Ohrenschmerzen, Kopfweh, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen.
Im Mai 2018 schien es im chinesischen Guangzhou ein ähnliches Problem zu geben: «Ein US-Regierungsmitarbeiter in China hat kürzlich von subtilen und vagen, aber ungewöhnlichen Sinneswahrnehmungen von Geräuschen und Druck berichtet», warnte Washington US-Bürger in China.
Der Fokus blieb aber auf dem Konsulat in Havanna. Im Januar 2019 stellte sich heraus, dass ein schriller Ton nicht mit den Gesundheitsproblemen zusammenhängt. Er wird durch Grillen verursacht, deren Zirpen Menschen nerven, ihnen aber nicht schaden.
James Bond lässt grüssen: Plötzlich litten US-Diplomaten auf Kuba unter Schwindel, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden, nachdem sie ein merkwürdiges Geräusch gehört hatten. War es ein feindlicher Angriff? Der Fall bleibt rätselhaft, sagen Mediziner.
War es eine Attacke mit einer unbekannten Schallwaffe? Ein Chemie-Angriff? Oder doch eine Massenpsychose? Die plötzlich aufgetretenen neurologischen Beschwerden einiger US-Diplomaten auf Kuba bleiben auch nach einer detaillierten Untersuchung der Betroffenen rätselhaft.
Forscher der University of Pennsylvania zeigten, dass die Symptome am ehesten denen einer Gehirnerschütterung gleichen - nur das eben keine Erschütterung vorausgegangen war, wie sie im Fachblatt «JAMA» berichten. Die meisten Betroffenen hatten zuvor ein durchdringendes Geräusch gehört, was Spekulationen über einen gezielten Angriff ausgelöst hatte.
Ein durchdringendes Quietschen
Der erste Vorfall trug sich Ende Dezember 2016 zu, der bislang letzte bekannte ereignete sich im August 2017. 18 der insgesamt 21 betroffenen US-Regierungsangestellten berichteten, dass sie unmittelbar vor Beginn der Beschwerden ein unbekanntes, lautes Geräusch gehört hatten, dass viele als hoch, andere als tief beschrieben - als durchdringendes Quietschen, Summen oder Brummen. 12 Betroffene hatten einen ungewohnten Druck oder Vibrationen verspürt. Das Zuhalten der Ohren half dagegen nicht, allerdings liessen Geräusch und Druckempfindungen nach, wenn die Betroffenen den Ort wechselten.
Zu den aufgeführten Beschwerden zählten Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen. Um ein genaueres Bild zu bekommen, hatte die US-Regierung die Betroffenen an der University of Pennsylvania von einem Expertentross untersuchen lassen - darunter Neurologen, Arbeitsmediziner, Neuroradiologen sowie Fachärzte der physikalischen und rehabilitativen Medizin. Sie untersuchten die Betroffenen mit zahlreichen Tests und fertigten Aufnahmen ihres Gehirns an. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stellen die Experten nun in «JAMA» vor. Im Schnitt lagen die Vorfälle zum Zeitpunkt der Untersuchung 203 Tage zurück.
Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Tinnitus
20 Betroffene gaben demnach an, dass die Beschwerden langfristig anhielten, mehr als drei Monate. 14 der 21 Angestellten waren zum Zeitpunkt der Untersuchung noch immer nicht voll arbeitsfähig. Die meisten (17) litten unter einer kognitiven Beeinträchtigung wie Gedächtnisproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder dem Gefühl, geistig verlangsamt zu sein. 15 gaben an, unter Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu leiden. Auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen sowie Tinnitus und andere Probleme mit den Ohren wurden häufig genannt. Bei 18 Betroffenen konnten die Wissenschaftler objektive Beeinträchtigungen in einem oder mehreren der unterschiedlichen Bereiche feststellen. Die Aufnahmen des Gehirns waren weitgehend unauffällig.
Wenn einer dieser Patienten in einer Klinik für Gehirnverletzungen auftauchen würde, und der Arzt wüsste nichts über den Hintergrund, würde er von einem Schädel-Hirn-Traum ausgehen, ausgelöst durch einen Autounfall oder eine Explosion, erläutert Randel Swanson, einer der beteiligten Experten, in einem Artikel der JAMA-Wissenschaftsautorin Rita Rubin zur Studie. «Es ist wie eine Gehirnerschütterung ohne Erschütterung.»
Massenhysterie?
Was die Beschwerden ausgelöst hat, war nicht Ziel der Untersuchung und ist weiter unklar. Das Geräusch selbst halten die Experten aber als Ursache für unwahrscheinlich. «Wir denken, das hörbare Geräusch war eine Konsequenz der Exposition, denn hörbare Geräusche lösen nach allem, was man weiß, keine Hirnverletzungen aus», erklärt Douglas Smith, ein weiterer Mediziner. Hinweise auf einen Virus oder eine chemische Attacke fanden die Wissenschaftler nicht.
Auch eine Art Massenhysterie halten die Forscher für unwahrscheinlich. Kubanische Experten, die Aufnahmen des Geräuschs gehört hatten, kamen zu dem Schluss, es könne sich um das Zirpen einer Grille handeln. Die amerikanischen Mediziner haben keine Anzeichen entdeckt, dass die Betroffenen simulieren - das sei bei einigen der Beschwerden auch gar nicht möglich. Sie hätten im Gegenteil grossen Willen gezeigt, wieder zur Arbeit zurückzukehren und ihre Beschwerden loszuwerden.
Die Experten wollen in nächster Zeit weitere Untersuchungen vornehmen, um der rätselhaften Ursache der Beschwerden vielleicht doch noch auf die Spur zu kommen.
Evakuierungsaktion bei der Seilbahn Lungern-Turren in Lungern im Kanton Obwalden: Wegen einer technischen Panne mussten rund 27 Personen mit dem Helikopter gerettet werden.
Zu zweit durch dick und dünn – und durch heiss und eiskalt: Dieses Liebespaar sprang am Valentinstag in Hamburg ins kalte Wasser.
Fasnächtliche und farbenfrohe Puppen zieren das Dorf Seelisberg im Kanton Uri über die Fasnachtstage. Die Fasnacht 2021 ist im Kanton Uri aufgrund der Corona-Ppandemie praktisch verboten, es duerfen maximal nur 5 Personen unterwegs sein, aber als einer der wenigen Kantone ist in Uri das Spielen von Musikinstrumenten erlaubt. (13.02.2021)
Die Pandabären-Geschwister Paule (r) und Pit (l) spielen in ihrem Gehege im Zoo Berlin im Schnee. (13.02.2021)
Halb Euroopa friert. Diese Heidschnucken in Braunschweig jedoch lassen sich von den frostigen Temperaturen nicht beeindrucken. (13.02.2021)
Sahara-Sand färbt Schnee und Himmel orange im Skigebiet Anzère in der Schweiz.
Menschen drängen sich in der Einkaufsstrasse Via del Corso in Rom nachdem die Corona-Massnahmen gelockert wurden.
Irgendwo dort versteckt sich die A7: Nahe Hannover herrscht dichtes Schneetreiben auf der Autobahn.
Eine Replik der Saffa-Schnecke fotografiert vor der Schweizer Nationalbank während einer Jubiläumsaktion organisiert von Bern Welcome, zu 50 Jahren Frauenstimm- und -wahlrecht. (06.02.2021)
Ein Porträt von Elisabeth Vischer-Alioth wartet darauf, an eine Hauswand geklebt zu werden, während der Vorbereitungen zur Ausstellung «Hommage 2021: Porträts von mutigen Frauen in der Berner Altstadt». (06.02.2021)
Abgeschirmte Speisekuppel. So geht es auch. Im israelischen Jerusalem speisen Restaurantbesucher abgeschirmt von anderen Gästen in einer Kuppel. Israel plant trotz anhaltend hoher Infektionszahlen erste Lockerungen einleiten. (06.02.2021)
Ein überfluteter Platz beim Flussufer in Saint-Ursanne. Der Fluss Doubs trat nach starken Regenfällen über die Ufer. (31.1.2021)
Während einer Demonstration gegen die Inhaftierung von Kremlkritiker Nawalny führen russische Polizisten einen Mann ab. (31.1.2021)
Imposante Kulisse: In Los Angeles können sich die Menschen unter anderem auf dem Parkplatz des Dodger Stadium gegen Corona impfen lassen. (31.1.2021)
Mehr als zwei Kilometer durch den eiskalten Bodensee: Der Extremschwimmer Paul Bieber hat mit seinem Versuch den deutschen Rekord im Distanz-Eisschwimmen gebrochen. Der 37-Jährige schwamm bei unter fünf Grad Wassertemperatur 2210 Meter weit. 43,03 Minuten brauchte er dafür. (30.1.2021)
Gleich zwei Mal binnen 48 Stunden gab es in Raron im Kanton Wallis infolge der Schlechtwettersituation in den letzten Tagen Felsstürze. (30.1.2021)
Vor einem pittoresken Wolkenhimmel zeigt Max Ross auf einer Slackline im Hillcrest Park im kalifornischen Fullerton sein Können. (30.1.2021)
Ein internationales Forscherteam hat auf Madagaskar eine neue Chamäleonart entdeckt, bei der das Männchen lediglich 13,5 Millimeter lang ist. Obwohl das männliche Tier das kleinste unter rund 11‘050 Reptilienarten ist, verfügt es in Relation zur Körpergrösse über die die grössten Genitalien. Der Grund: Eine erfolgreiche Paarung mit den bedeutend grösseren Weibchen wäre sonst nicht möglich. (28.1.2021)
Und dann hatte Hamburg eine Mülldeponie mehr: Im Stadtteil Norderstedt der Hansestadt türmt sich in einem Gewerbegebiet bis zu sechs Meter Müll wie Bauschutt, Teerpappe, Dämmstoffe, Asbest und anderes. Der Unternehmer, der dort bestimmte Stoffe nur zwischenlagern durfte, ist verschwunden. Die Staatsanwaltschaft sucht nun nach ihm. (27.1.2021)
«Minor Canyon»: Schwere Regenfälle haben im kalifornischen Monterey County zu Schlammlawinen, Überschwemmungen und zu dieser beeindruckenden Mini-Schlucht geführt. (28.1.2021)
Gedenken: Die New Yorker Verkehrsbetriebe ehren 136 Mitarbeiter, die am Coronavirus gestorben sind, mit einer digitalen Gedenkstätte an 107 U-Bahn-Stationen – wie hier in der Moynihan Train Hall im New Yorker Stadtteil Manhattan. (29.1.2021)
Schlange an der Notaufnahme: Rettungssanitäter warten vor dem Santa Maria Krankenhaus in Lissabon, um Covid-19-Patienten zu übergeben. Portugal gehört momentan zu den Ländern mit den weltweit höchsten Neuinfektionszahlen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. (28.1.2021)
Feuer an der Tankstelle: Die deutsche Rastanlage Hunsrück Ost an der Autobahn A61 ist einer nur knapp einer Katastrophe entgangen, nachdem hier ein Kleintransporter beim Betanken in Vollbrand geriet. Erst die Feuerwehr konnte das Feuer löschen – zuvor hatte der Kassier allerdings richtig reagiert und per Notschalter die ganze Tankanlage ausser Betrieb genommen. (28.1.2021)
Strand ohne Leben: Ein Bademeister arbeitet am leeren Strand von Palma auf Mallorca. Derzeit gibt es Corona-bedingt kaum Touristen auf der Ferieninsel. (28.1.2021)
Da kann man auch grosse Augen machen: Auf einer österreichischen Landstrasse ist eine Waldohreule mit einem Auto zusammengestossen. Der Vogel überstand den Crash mit dem Bruch eines Flügels und wird derzeit auf einer Greifvogelstation aufgepäppelt. (28.1.2021)
Phantompatienten: An der Universität Leipzig warten Dummys mit einem Metallkopf, in den künstliche Gebisse hineingeschraubt werden können, auf Zahnmedizinstudenten. (28.1.2021)
Winston hat das Coronavirus besiegt: Der Gorilla erholt sich im Zoo von San Diego nach einer umfangreichen medikamentösen Behandlung von einem schweren Verlauf seiner Corona-Infektion. Bei dem 48-jährigen Silberrücken Winston waren im Zuge der Infektion eine Lungenentzündung und Herzprobleme aufgetreten. Er wurde daraufhin mit einer Antikörper-Therapie, Herzmedikamenten und Antibiotika behandelt. (26.1.2021)
Auf glühenden Kohlen: Ein Mann produziert im Gaza-Streifen beim dort grössten Produzenten Holzkohle. Als bestes und teuerstes Holz für diesen Zweck gilt das von Zitrusbäumen, aber auch das von Olivenbäumen wird gerne verwendet. (26.1.2021)
Von Ruhe auf einer Parkbank kann hier nicht die Rede sein: Möwen und Tauben schwirren und fliegen um eine Frau in Tokio umher. (26.1.2021)
Schnack beim Snack: Fischer Willy Rivas scherzt im peruanischen Lima mit einem Freund beim Essen in der Fischerbucht in Chorrillos. (26.1.2021)
Banger Blick zum Horizont: Ein freiwilliger Helfer benutzt sein Walkie-Talkie, während er den Vulkan Mount Merapi während einer Eruption überwacht. Der Vulkan, der als einer der gefährlichsten der Welt gilt, ist erneut ausgebrochen und spukte mehrere Stunden glühende Asche und Gestein. (27.1.2021)
Stausee verkommt zu «fliessenden Müllhalde: Ein Mann geht an Tonnen von Müll vorbei, die am Fusse des Wasserkraftwerks am Potpecko-Stausee in Serbien schwimmen. Vor allem Plastikabfälle gelangen durch Nebenflüsse in den Stausee und sammeln sich hier an. Eine serbische Zeitung schrieb bereits von einer «fliessenden Müllhalde». (26.1.2021)
Dickschädeltest: Stirn an Stirn messen zwei Rinder im deutschen Naturschutzgebiet Boberger Niederung ihre Kräfte. (25.1.2021)
Nasskaltes Ende: Zwischen Frauenfeld und Matzingen ist eine 33-jährige Wagenlenkerin bei Glatteis von der Strasse abgekommen und im Murgkanal gelandet. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. (26.1.2021)
Opfer der Zerstörungswut: Ein Mann räumt in einem Fast-Food-Restaurant in Rotterdam auf. Die Niederlande sind erneut von sogenannten Corona-Krawallen erfasst worden. Hunderte gewaltbereite Jugendliche hatten nach Polizeiangaben in mehreren Städten randaliert und dabei auch die Polizei angegriffen. (25.1.2021)
Auf den Hund gekommen: Vierbeiner der Indian Railway Protection Force zeigen anlässlich des indischen Nationalfeiertags ihre Kunststückchen.
Galionsfigur mit Kettensäge: Im ungarischen Szilvásvárad streckt sich ein Feuerwehrmann auf dem Dach eines Zugs, um einen Ast abzusägen, der unter der Schneelast heruntergebrochen ist und die Bahnstrecke blockiert. (25.1.2021)
Und sie tun es immer noch: In Rio De Janeiro tummeln sich grosse Menschenmengen auf engem Raum am Strand von Ipanema in Rio de Janeiro. Und das obwohl Brasilien nach wie vor sehr hohe Corona-Fallzahlen hat.
Himmlische Hilfe: Feuerwehrfrau Tegan Rayner von der Belair Brigade CFS freut sich über den Regen, während sie nach Löscharbeiten der Buschbrände in Cherry Gardens in der Nähe von Adelaide, Australien, steht. (25.1.2021)
Winterfest: Stammrosen sind im Rosenpark Dräger in Steinfurth, Deutschland, mit Folie kältesicher verpackt. (25.1.2021)
Zurück zur Startseite