Mädchen (7) erkennt nach Mückenstich ihre Eltern nicht mehr 

tafi/tmxh

29.5.2019 - 10:51

Wutanfälle, Desorientierung, Lähmungserscheinungen: Eine Mücke infiziert die siebenjährige Lauren mit La Crosse-Enzephalitis. Ihre Eltern verzweifeln – die Krankheit verändert das Leben der Familie.

Es ist eine Horrorvorstellung: Ein einfacher Mückenstich sorgte bei der siebenjährigen Lauren dafür, dass sie sich eine äusserst seltene Krankheit zuzog. Der Name der Erkrankung: La Crosse-Enzephalitis. Die Symptome: epileptische Anfälle, Lähmungserscheinungen und Halluzinationen.

Sechs Tage musste die Erstklässlerin aus dem US-Bundesstaat Ohio im Krankenhaus verbringen, nachdem sie infolge des Stiches sogar ihre eigenen Eltern nicht erkannt hatte. Das Glück im Unglück: Die Virus-Krankheit wurde letztlich richtig diagnostiziert und konnte gerade noch rechtzeitig behandelt werden.

Zuvor jedoch hatten die Ärzte die Symptome wie Fieber mit einem Harnwegsinfarkt in Verbindung gebracht. Als das eigentlich ruhige Mädchen zu Hause wütend und desorientiert aufrat, wussten die Eltern, dass mit ihrer Tochter etwas nicht stimmen konnte.

Übertragen wird die Infektion durch die östliche Baumlochmücke (Ochlerotatus triseriatus). Leicht kann sie falsch diagnotiziert werden und führt im Extremfall zu dauerhaften Lähmungen.  

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