Salomé Balthus hat Geld für «Weltwoche»-Klage zusammen

tafi

18.2.2020 - 15:56

Salomé Balthus wurde durch einen Auftritt in der ehemaligen SRF-Sendung «Schawinski» bekannt: Nun will die Berliner Edelprostituierte die «Weltwoche» verklagen.
Bild: Screenshot SRF

Die Berliner Edelprostituierte Salomé Balthus will die «Weltwoche» verklagen – nun hat sie das Geld für einen allfälligen Prozess zusammen. Per Crowdfunding wurden 15'000 Euro gespendet.

«Man sieht sich vor Gericht», twittert Salomé Balthus in der Nacht auf Dienstag: Die Berliner Edelprostituierte will die «Weltwoche» verklagen und hat das Geld für allfällige Prozesskosten über eine Crowdfunding-Plattform gesammelt. Mehr als 15'000 Euro sind zusammengekommen.

Balthus liegt mir Roger Klöppels «Weltwoche» im Clinch, weil das Wochenmagazin im Dezember des vergangenen Jahres ein dreiseitiges Porträt über sie veröffentlicht hat. Der Artikel beruhte auf einem Gespräch, das der Journalist Roman Zeller bei einem privaten Treffen mit ihr geführt hatte. Balthus hatte dem bezahlten Date nach eigenen Angaben nur unter der Bedingung zugestimmt, dass es nicht journalistisch verwendet werden dürfe.



Weil sich Balthus in ihrer Persönlichkeit verletzt sah, schlug ihr Anwalt der «Weltwoche» einen Vergleich vor und forderte 25'000 Franken. Das Blatt ging darauf bislang nicht ein. Sollte Roger Köppel den Vergleich auch bei für Donnerstag, 20. Februar, anberaumten Gerichtsverhandlung ablehnen, will die Deutsche klagen. Dafür muss sie vorab die Prozesskosten in Höhe von 15'000 Franken aufbringen, die sie jetzt zusammen hat.

Der Name der Berliner Prostituierten ist in der Schweiz wegen ihres Auftritts in der Talkshow «Schawinski» ein Begriff – dieser schlug im Juni 2019 hohe Wellen.

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