USASchnee und Überschwemmungen im sonnenverwöhnten Kalifornien
SDA
26.2.2023 - 13:19
HANDOUT - Auf diesem vom Big Bear Mountain Resort zur Verfügung gestellten Foto wird im Hintergrund der Schnee im Resort geräumt. Ein heftiger Wintersturm hat Teile der USA lahmgelegt. Foto: Lee Stockwell/Big Bear Mountain Resort/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Ein seltener Wintersturm hat dem eigentlich sonnenverwöhnten US-Bundesstaat Kalifornien viel Schnee und Regen gebracht. Gesperrte Strassen, Überschwemmungen, eisige Temperaturen und Stromausfälle legten das Leben in Teilen Westküstenstaats lahm. Rund 79 000 Kunden in Kalifornien waren in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) ohne Strom, wie die Seite «poweroutage.us» zählte. Zwar schneit es selbst in den wärmeren Teilen Südkaliforniens gelegentlich – doch ein Schneesturm in diesem Ausmass ist durchaus ungewöhnlich.
Keystone-SDA
26.02.2023, 13:19
SDA
Erstmals seit Jahrzehnten galt für Teile des US-Bundesstaates auch eine Blizzard-Warnung. So werden in Nordamerika heftige Schneestürme mit starken Temperaturstürzen genannt. Auf TV-Bildern waren schneebedeckte Strassen und Berge zu sehen. Medien zufolge fiel der Schnee in einigen Regionen meterhoch. Einige nutzten das Winterwetter für Schlittenfahrten. Selbst an ungewöhnlichen Orten fiel Schnee: In der Nähe des berühmten «Hollywood»-Schildes sollen am Freitag Schnee oder zumindest Graupel gesichtet worden sein, meldete der Wetterdienst auf Twitter.
In anderen Teilen des Bundesstaats sorgte vor allem sintflutartiger Regen für Probleme: In der Metropole San Diego wurden zwei Menschen gerettet, die auf einer überfluteten Strasse feststeckten, wie die Zeitung «The San Diego Union-Tribune» berichtete. Auch in anderen Teilen des Bundesstaates kamen Rettungskräfte Menschen in Not zu Hilfe – betroffen waren vor allem auch Obdachlose. In Los Angeles brachte das Sturmtief Medien zufolge rekordverdächtige Regenmengen und Überschwemmungen – es galt zeitweise eine Hochwasserwarnung.
Die wichtigste Nord-Süd-Autobahn der Westküste, die Interstate 5, war teilweise gesperrt. Auch der Yosemite-Nationalpark, etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco entfernt, gab auf seiner Internetseite bekannt, dass der Park wegen der «schweren Winterbedingungen» bis Mittwoch geschlossen bleibe. Der Wetterdienst warnte am Samstag weiter vor heftigem Regen und Gewitter in Teilen Südkaliforniens. In anderen Regionen galt eine Lawinenwarnung. Das Tief ziehe im Laufe des Wochenendes weiter nach Süden und verlagere sich dann in den Osten des Landes, hiess es weiter.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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