Aktuell

Schwierige Bergung in Vietnam: Kind steckt weiter in tiefem Betonrohr

SDA

4.1.2023 - 10:53

HANDOUT - Nach dem Sturz eines Jungen in ein 35 Meter tiefes Betonrohr im Südwesten von Vietnam versuchen Einsatzkräfte weiter, den Zehnjährigen zu retten. Foto: --/Dong Thap's People Committe/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
HANDOUT - Nach dem Sturz eines Jungen in ein 35 Meter tiefes Betonrohr im Südwesten von Vietnam versuchen Einsatzkräfte weiter, den Zehnjährigen zu retten. Foto: --/Dong Thap's People Committe/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone

Vier Tage nach dem Sturz eines zehnjährigen Jungen in ein 35 Meter tiefes Betonrohr in Vietnam dauern die Bergungsarbeiten an. Die Einsatzkräfte hätten wegen des schwierigen Geländes und der extrem komplizierten Umstände mit immer neuen Problemen zu kämpfen, sagte Doan Tan Buu, ein Sprecher der Provinzverwaltung von Dong Thap, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. «Wir glauben, dass die Helfer die Betonsäule heute aus der Erde ziehen werden, aber wir erwarten keine guten Nachrichten, was den Jungen betrifft.» Eine zuvor in das Rohr herabgelassene Kamera hatte kein Lebenszeichen des Kindes gezeigt.

SDA

4.1.2023 - 10:53

Eines der Probleme sei der viele Schlamm, der das Rohr umgebe, sagte Buu am Mittag (Ortszeit). Es seien weitere Bohrungsarbeiten nötig. Die Retter versuchten alles, um das Rohr am späten Nachmittag aus der Erde zu ziehen. «Wir hoffen auf ein Wunder», hiess es auf der Facebook-Seite der Gemeinde im Südwesten von Vietnam.

Der kleine Nam war am Samstag auf dem Gelände einer Baustelle für eine neue Brücke in das Rohr gestürzt. Es hat nur einen Durchmesser von etwa 25 Zentimetern. Von den Behörden hiess es, niemand habe gedacht, dass ein Zehnjähriger so tief in der Röhre eingeschlossen werden könnte. An den Bergungsarbeiten beteiligte sich auch das Militär. Mit Spezialgerät versuchten die Retter weiter, die Erde um das Rohr aufzulockern, um es mit einem Kran hochziehen zu können.

SDA