SyrienSorge vor Infektionskrankheiten im Bebengebiet – über 47 000 Tote
SDA
20.2.2023 - 16:27
PRODUKTION - Auf einem Tisch vor einem Zelt in einem Behelfslager für Menschen, die ihre Häuser im Epizentrum des Erdbebens verloren haben, liegen OP-Masken. Foto: Ahmed Deeb/dpa
Keystone
Zwei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet richten sich die Sorgen nun vor allem auf die Gesundheitsversorgung der betroffenen Bevölkerung.
Keystone-SDA
20.02.2023, 16:27
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Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC warnte am Montag davor, dass sich Infektionskrankheiten in der Region ausbreiten könnten. Während die unmittelbaren gesundheitlichen Bedürfnisse nach den Beben vor allem mit Traumata und der unterbrochenen Gesundheitsversorgung zusammenhingen, könnten Infektionserkrankungen in den kommenden zwei bis vier Wochen Anlass zur Sorge geben, teilte die Behörde am Montag in Stockholm mit. Die Zahl der Menschen, die durch das Erdbeben getötet wurden, ist inzwischen auf mehr als 47 000 gestiegen, davon 41 156 allein in der Türkei, wie die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad mitteilte. In vielen Provinzen in der Türkei wurden die Sucharbeiten nach Verschütteten beendet.
Krankheiten, die durch Lebensmittel und Wasser übertragen werden, sowie Atemwegsinfektionen und durch Impfung vermeidbare Infektionen stellten in der kommenden Zeit ein Risiko dar, erklärte ECDC. Sie hätten das Potenzial, Ausbrüche zu verursachen, insbesondere wenn Überlebende in provisorischen Unterkünften unterkämen.
US-Aussenminister Antony Blinken zeigte sich am Montag in Ankara fassungslos über die Zerstörungen in der türkisch-syrischen Erdbebenregion. «Es ist schwer in Worte zu fassen», sagte Blinken am Montag bei einer Pressekonferenz mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu über seine Eindrücke vor Ort. Unzählige Gebäude, Gemeinden und Strassen seien beschädigt oder vollständig zerstört. Blinken hatte sich am Sonntag gemeinsam mit Cavusoglu ein Bild von der schwer vom Erdbeben betroffenen Provinz Hatay gemacht.
Während seines Besuches in der syrisch-türkischen Erdbebenregion traf der US-Aussenminister auch Vertreter der Rettungsorganisation Weisshelme. Deren stellvertretender Leiter Faruk Habib bezeichnete die Unterstützung der USA bei dem Treffen als «entscheidend», wie die Zivilschützer am Sonntagabend bei Twitter mitteilten. Blinken habe die Arbeit und Expertise der Weisshelme sowie der Such- und Rettungsteams gelobt und dabei von «heldenhaften Bemühungen» nach der Katastrophe gesprochen.
Unterdessen traf der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Montag zu einem erneuten Besuch in Hatay ein. Auf Bildern, die über den Twitterkanal des türkischen Kommunikationsministeriums verbreitet wurden, sah man Erdogan inmitten einer Menschenmenge. Zuvor hatte er den US-Aussenminister am Flughafen in Ankara getroffen, wie das Präsidialbüro mitteilte.
Am 6. Februar morgens hatte ein Beben der Stärke 7,7 die Südosttürkei und den Norden Syriens erschüttert, Stunden später folgte ein zweites schweres Beben der Stärke 7,6.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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