Malaga

Spanien bangt um Kind in Brunnenschacht – Haare gefunden

dpa

16.1.2019

Der zweijährige Julen stürzte am Sonntag beim Spielen in einen 110 Meter tiefen Brunnenschacht. Gibt es noch Hoffnung für das Kleinkind?

Helfer versuchten unermüdlich, den kleinen Julen in dem kleinen Schacht von nur 25 Zentimetern Durchmesser aufzuspüren, berichtete das spanische Fernsehen am Mittwochmorgen.

Der Schacht ist nur 25 Zentimeter breit.
Keystone

Mittlerweile seien darin «biologische Überreste» gefunden worden, schrieb die Zeitung «El País» unter Berufung auf Polizeiangaben. Es handele sich dabei um Haare, sagte ein Lokalpolitiker spanischen Medien. Es werde angenommen, dass sie von dem verschollenen Kind stammen, Laboruntersuchungen sollten jetzt Gewissheit bringen. Ob Julen noch am Leben ist, ist weiterhin unbekannt.

Sack mit Süssigkeiten entdeckt

Der Kleine soll am Sonntag bei einem Ausflug mit seiner Familie in der Gemeinde Totalán in der Provinz Málaga in das Loch gefallen sein. Bei Kameraaufnahmen wurde in dem Schacht eine Tüte mit Süssigkeiten entdeckt, die der Junge bei sich gehabt hatte. Allerdings verhinderte lose Erde zunächst, mit der Kamera tiefer vorzudringen.

Rettungskräfte waren damit beschäftigt, zwei Tunnel zu graben, die direkt an das Ende des Brunnenschachts führen sollen. Die Arbeiten würden voraussichtlich nicht vor Donnerstagabend abgeschlossen sein, hiess es.

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