Gadgets für Agenten

Tödliches Werkzeug der Sowjets ist heiss begehrt

tafi/AFP

20.2.2021

In der Blütezeit der sowjetischen Spionage hätte man in einem James-Bond-Film wähnen können. Nun kamen Gadgets des Geheimdienstes KGB unter den Hammer – und die Bieter liessen sich nicht lumpen.

Eine als Lippenstift getarnte Pistole und eine Handtasche mit versteckter Kamera: Das US-Auktionshaus Julien's hat kürzlich Spionageausrüstung des sowjetischen Geheimdienstes KGB versteigert. Nach Angaben des Auktionshauses kamen knapp 400 Objekte aus dem Kalten Krieg unter den Hammer.

Die Objekte waren bisher im privaten KGB-Spionagemuseum in New York ausgestellt. Das erst 2019 eröffnete Privatmuseum musste aber aufgrund der Corona-Pandemie schliessen, sodass die Memorabilia unter den Hammer kamen.

Spitzenpreise für tödliches Werkzeug

Der aus Lettland stammende Historiker, Sammler und Museumskurator Julius Urbaitis hatte die Sammlung aufgebaut. Sie galt als weltweit grösste Anhäufung von KGB-spezifischer Spionageausrüstung und authentischen KGB-Artefakten aus dem Kalten Krieg.



Das Auktionshaus hatte erwartet, dass eine ganze Reihe von Objekten nur einige Hundert Dollar einbringen würden. «Das ist kein wahnsinnig teures Zeug», sagte der Direktor von Julien's, Martin Nolan. «Es sind amüsante Sachen, die bei einem Abendessen mit Freunden spannende Gespräche entfachen können.»

Doch Spionage-Fans griffen tief in die Tasche. Viele der sehr speziellen Memorabilia gingen für Spitzengebote weg, und die Auktionserlöse übertrafen die Erwartungen bei Weitem. Die spannendsten Artefakte finden Sie in der Bildergalerie oben.

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