Ein Toter und über 70 Verletzte bei Flixbus-Unfall

dpa/afp

20.5.2019 - 02:03

Schweres Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig: Bei dem Unfall kommt am Sonntag eine Person ums Leben, mehr als 70 weitere Passagiere werden verletzt. Die Polizei vermutet einen Sekundenschlaf des Fahrers als Auslöser.

Bei einem Reisebusunglück nahe Leipzig sind am Sonntag mindestens eine Person getötet und mehr als 70 weitere verletzt worden. Sieben Passagiere seien «schwerstverletzt», teilte ein Sprecher der Polizei Halle am frühen Montagmorgen mit.

Erste Ermittlungen weisen darauf hin, dass der Fahrer des Reisebusses eingeschlafen sei, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am späten Sonntagabend.

An Bord des Busses seien insgesamt 75 Personen gewesen, darunter ein Kind, hiess es in der Mitteilung der Polizei. Zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren, andere Rettungskräfte und Notärzte sowie Rettungshelikopter und Kriseninterventionsteams waren im Einsatz.

Massive Verkehrsbeeinträchtigungen

Der Bus des Unternehmens Flixbus war am frühen Abend auf der A9 in Richtung München verunglückt und anschliessend auf der Seite liegen geblieben. «Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmässig zwischen Berlin und München unterwegs», bestätigte das Reiseunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. «Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.»

Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Autobahn wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt, massiver Stau war die Folge. Um Mitternacht wurde die Strecke in Fahrtrichtung Berlin wieder freigegeben. In Fahrtrichtung München rechnet die Polizei noch bis Montagmorgen mit Behinderungen.

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