Frankreich kämpft mit schweren Überschwemmungen

SDA/tpfi

7.2.2021 - 02:03

Eine Strassenlaterne ragt aus dem Wasser der Seine in Paris heraus. 
Bild: Keystone

In Frankreichs ist die Hochwasser-Lage weiter angespannt. Mässiger Regen auf bereits gesättigte Böden führe zu einem erneuten Anstieg des Wassers in einigen Flüssen, warnte der Hochwasserdienst Vigicrues am Samstag.

In etlichen Départements im Westen und Norden des Landes herrschte Alarmstufe Orange. Bereits seit Tagen kämpfen einige Region mit Überschwemmungen.

Besonders heftig getroffen ist etwa die Gegend um die Stadt Saintes in der Region Nouvelles-Aquitaine im Westen von Frankreich. Dort ist die Charente über die Ufer getreten. «Es schreitet langsamer voran, aber der Höhepunkt ist noch nicht erreicht», zitierte der Sender Franceinfo den Bürgermeister von Saintes, Bruno Drapron. Der Präfektur zufolge wird der Höchststand am Montag erwartet.

Etliche Menschen mussten demnach ihre Häuser verlassen. Auch 94 Insassen eines Gefängnisses wurden in Sicherheit gebracht. Die Präfektur rief die Menschen dazu auf, nicht in Kellerräume zu gehen und sich auf den oberen Etagen ihrer Häuser mit ausreichend Lebensmitteln aufzuhalten.

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SDA/tpfi