Vorhersage korrigiert: Statt Schweiss sorgt bald Regen für Abkühlung

phi

6.8.2018

Blanker Blitz über Zürich: Das Archivbild verrät, dass es bald ein Donnerwetter gibt.
Keystone

Noch vor wenigen Tagen wurde ihr ein langes Leben prognostiziert, doch nun steht fest: Die Hitze fällt diese Woche ins Wasser.

Es ist so eine Sache mit den Wetter-Vorhersagen: Schnellere Computer machen die Prognosen immer genauer. Die Schätzungen gelten als zuverlässig, wenn sie maximal zehn Tage voraussagen. Andere Modelle wie die 46-Tages-Prognose sind noch relativ experimentell, so das Urteil der Experten.

Doch wenn wir Ihnen nun ankündigen müssen, dass die Hitzewelle abflaut, können Sie sich einigermassen drauf verlassen, denn die neuen Aussichten beziehen sich auf den Zeitraum bis Freitag – und am Ende der Arbeitswoche erwartet die Schweiz (ausser im Wallis) Regen.

Freitag teilweise nur noch 20 Grad

Die Temperaturen werden dabei deutlich sinken: In Neuenburg fällt das Quecksilber auf 20 Grad, in der Ostschweiz auf 21 Grad und in Uri auf 23 Grad. Genfer bekommen am Freitag als Einzige auch mal die Sonne zu Gesicht, doch auch hier kühlen Schauer die Luft auf 26 Grad ab. Spitzenreiter vor dem Wochenende wird bei Gewitter-Wetter das Tessin mit 27 Grad.

Grund für den Umschwung: Das Hoch, das stabil über Mitteleuropa gethront hat, verliert an Kraft. Von Südwest strömt feuchtere Luft in die Schweiz und sorgt für Blitz und Donner. Am Montag zieht das Gewitter-Wetter über Genf und das Wallis in die Schweiz. Trotz Schauer liegen die Temperaturen dort heute bei 33 Grad. Auch in Neuenburg und Graubünden kann es Niederschläge geben – bei 27 und 33 Grad. Im restlichen Land sind einzelne Gewitter möglich: In Bern sind 30, in Basel 35 Grad das Maximum.

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06.12.2019

Mittwoch heftige Gewitter im Tessin

Am Dienstag sind überall Gewitter möglich. Im Westen und im Tessin dürfte der dazugehörige Regen weniger stark ausfallen als in der Restschweiz. Die Temperaturen sinken dann auch langsam: In NE und SG wird es nicht wärmer als 27 Grad, GE und WS kommen auf 34 und 33 Grad. Zur Wochenmitte donnert es dann: Im Tessin werden die Gewitter am heftigsten.

Ähnlich sind die Aussichten für Donnerstag: Nur an den Landesgrenzen in NE, GE, GR und TI können sich die Bewohner auf etwas bessere Bedinugungen freuen.

Besser Bedingungen bräuchten auch unsere Flüsse: Im Rhein hat ein Fischsterben eingesetzt. Mehr dazu im Video:

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