Wege aus dem Stau: Wie Metropolen dem Verkehrskollaps begegnen

jfk/dpa

25.3.2018 - 00:00

Das Pendeln zur Arbeit in kilometerlangen Blechlawinen geht nicht nur auf Kosten der Lebensqualität, der Gesundheit und Umwelt. Auch die volkswirtschaftlichen Kosten sind beträchtlich. Weltweit wird in Ballungsräumen nach Lösungen gesucht - sowohl mit behutsamen als mit auch drastischen Methoden. 

Auch heute noch gilt mancherorts die Devise, auf erhöhtes Verkehrsaufkommen mit dem Aus- oder Neubau von Strassen zu reagieren. Dieses überkommene Konzept betrifft natürlich auch das Bereitstellen von Parkplätzen. Spätestens, wenn es keine Flächen mehr zu verbauen gibt, wird die Suche nach Alternativen dringlich, um den Transport von Millionen Menschen zu verbessern oder überhaupt noch zu gewährleisten.

Zunehmend werden deshalb in vielen europäischen Metropolen mehr oder weniger umfassende Fahrverbote verhängt. In der stark belasteten griechischen Hauptstadt Athen gilt schon seit Anfang der 1980er Jahre ein sogenanntes rotierendes Fahrverbot. In Rom sowie in vielen anderen Städten Italiens ist eine spezielle Genehmigung für Fahrten ins Stadtzentrum erforderlich.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo will Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren schrittweise aus der Stadt verbannen. In Grossbritannien gelten zwar keine Fahrverbote, aber Teile der Londoner Innenstadt unterliegen einer Maut. Neben diesen Methoden, die den Gebrauch des Automobils beschränken oder erschweren, kommen auch Massnahmen zum Zuge, die die Alternativen stärken.

In unserer Bildergalerie stellen wir Weltstädte vor, die mit zum Teil sehr kreativen Ansätzen auf ihr immenses Verkehrsaufkommen reagieren und die Mobilität zugunsten der Einwohner verbessern. Letztendlich auch das Fortkommen derer, die partout nicht aufs Auto verzichten können oder wollen.

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