Jacht eines Schweizer Schiffseigners: Marvel-Comicfigur als Leitidee

11.7.2018 - 15:16, jfk

49 Meter lang ist die extravagante Luxusyacht Aurora.
Bild: Twitter/Stupiddope
Die Jacht stammt vom Zeichenbrett des italienischen Designers Fulvio De Simoni und offenbart einen ausgeprägten Stilwillen.
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Der Hang des schweizerischen Eigners zum Abenteuer und zur sportlichen Extravaganz stiess bei De Simoni auf offene Ohren.
Bild: Twitter/Ocean Footprint
Der Interieurdesigner Achille Salvagni hat das luxuriöse Innere der Yacht gestaltet.
Bild: Twitter/Rossinavi
Die italienische Schiffsbaufirma Rossinavi hat bei der Fertigung keine Extrawünsche des Eigners offen gelassen.
Bild: Twitter/Rossinavi
Dieser Esstisch aus Eiche ist mit Blattgold überzogen.
Bild: Twitter/Yacht Interior Society
Eine Begrenzung des Konzepts lieferte eigentlich nur die maximale Tonnage von 500 GT, über der hinaus für Jachten weitergehende Vorschriften gelten.
Bild: Twitter/Diya Kumari
Verzichtet wurde auf ein Sonnendeck, ein Pool auf dem Oberdeck darf natürlich nicht fehlen. 
Bild: Twitter/Luxury Travel Diva
Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 26 Knoten, also 48 km/h.
Bild: Twitter/Monaco Yacht Show
Feierliche Schiffstaufe der Aurora.
Bild: Twitter/Yacht Harbour
Die italienische Schiffsbaufirma Rossinavi hat das spezielle Konzepts des Eigners umgesetzt.
Bild: Twitter/Rossinavi
Als übergreifende Idee, als Leitplanke für die Formsprache der Aluminiumyacht brachte jemand die Comichelden aus dem Marvel-Universium ins Spiel.
Bild: Twitter/Rossinavi
Und tatsächlich wurde die Rüstung des Iron Man ...
Bild: Twitter/Luxatic
... zur Vorlage für den Bug.
Bild: Twitter/Ocean Footprint
Im Comic verleiht das Exoskelett dem eisernen Helden übermenschliche Kampfkraft.
Bild: Twitter/Luxe

Wenn der Eigner mitspielt, ist der Designer zu allem fähig: Die knapp 50 Meter lange Aurora ist ein echtes Spektakel der Schiffsarchitektur. Als Leitidee für die Formensprache diente die Rüstung des Comichelden Iron Man.

Die Jacht stammt vom Zeichenbrett des italienischen Designers Fulvio De Simoni und offenbart einen ausgeprägten Stilwillen. Dem «Spiegel» zufolge ist dafür massgeblich der Eigner verantwortlich, ein Schweizer Anfang 30. Er habe sich etwas nie Dagewesenes gewünscht, was an klassische Sportwagen erinnert, möglichst maskulin wirken soll und einen exorbitant grossen Beachclub vorweisen kann.

Der Hang zum Abenteuer und zur sportlichen Extravaganz fiel bei De Simoni und dem Interieurdesigner Achille Salvagni auf fruchtbaren Boden. Es bereitet dem Schiffsarchitekten anscheinend Vergnügen, eingefahrene Konzepte im wahrsten Sinne über Bord zu werfen. Eine Begrenzung lieferte eigentlich nur die maximale Tonnage von 500 GT, über der hinaus für Jachten weitergehende Vorschriften gelten.

Als übergreifende Idee, als Leitplanke für die Formsprache der Aluminiumyacht brachte jemand die Comichelden aus dem Marvel-Universium ins Spiel. Und tatsächlich wurde die Rüstung des Iron Man zur Vorlage für den Bug. Die Figur ist das Alter Ego des Multimilliardärs Anthony Edward «Tony» Stark. Im Comic verleiht das Exoskelett dem Helden übermenschliche Kampfkraft.

Die italienische Schiffsbaufirma Rossinavi hat bei der Fertigung keine Extrawünsche des Eigners offen gelassen. Der gewollt überproportionierte Beachclub kann auch als Kinosaal genutzt werden. Andererseits wurde auf ein Sonnendeck verzichtet, dafür gibt es in der Gästelobby einen begehbaren verglasten Weinschrank. In dem temperaturkontrollierten und passwortgesicherten Depot können 500 Flaschen gelagert werden.

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