Zahl der Woche38 Prozent der globalen Firmen verpflichten sich zu Netto-Null
sda
20.4.2024 - 07:30
Firmen gehören zu den grössten Emittenten von CO2: Derzeit haben rund 38 Prozent der globalen börsenkotierten Unternehmen ein Netto-Null-Ziel. (Archivbild)
Keystone
Über ein Drittel der börsenkotierten Unternehmen weltweit hat derzeit ein Netto-Null-Emissionsziel. Der Anteil hat sich damit vergangenes Jahr nur minim erhöht, wie eine neue Untersuchung des US-Finanzdienstleisters MSCI zeigt.
Keystone-SDA, sda
20.04.2024, 07:30
SDA
Konkret hatten Anfang 2024 rund 38 Prozent der börsenkotierten Firmen ein Netto-Null-Ziel; ein Jahr zuvor waren es 37 Prozent. Diese Unternehmen wollen künftig durch ihre Geschäftstätigkeit keine Treibhausgasemissionen mehr emittieren.
Die Ziele sind letztes Jahr fundierter geworden. Ein Fünftel der untersuchten Firmen plant, bis 2050 alle Treibhausgase auf Basis von wissenschaftlichen Standards netto auf null zu senken. Vor einem Jahr hatten nur 12 Prozent der Unternehmen ein wissenschaftliches CO2-Reduktionsziel.
MSCI analysiert regelmässig die Klimaschutzpläne von Firmen, die an der Börse kotiert sind. Für die aktuelle Untersuchung wurden 9000 Unternehmen weltweit berücksichtigt.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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