GrossbritannienAldi will Zahl der Filialen in Region London fast verdoppeln
SDA
21.2.2023 - 06:50
Der Lebensmitteldiscounter Aldi will seine Präsenz in London deutlich ausbauen. Die Zahl der derzeit rund 60 Filialen in der Region um die britische Hauptstadt solle nahezu verdoppelt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. (Archivbild)
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Der Lebensmitteldiscounter Aldi will seine Präsenz in London deutlich ausbauen. Die Zahl der derzeit rund 60 Filialen in der Region um die britische Hauptstadt solle nahezu verdoppelt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit.
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21.02.2023, 06:50
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Dazu sollen Aldi zufolge 2400 Menschen eingestellt werden. Die Stellen entstünden zusätzlich zu den mehr als 6000 neuen Arbeitsplätzen, die Aldi in diesem Jahr in Grossbritannien schaffen wolle, sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Derzeit beschäftigt Aldi in Grossbritannien rund 40'000 Menschen und betreibt mehr als 990 Filialen.
Die Lebenshaltungskosten sind in Grossbritannien – wie in vielen Ländern – aufgrund des Ukraine-Kriegs und der Energiekrise stark gestiegen. Beobachter machen ausserdem den Brexit mit seinen diversen Konsequenzen für die britische Wirtschaft für weitere Teuerungen verantwortlich. Viele Menschen versuchen, im Alltag Geld zu sparen. Davon profitieren die Discounter, Aldi und Lidl meldeten bereits ein gutes Weihnachtsgeschäft.
Aldi kommt laut dem Institut Kantar in Grossbritannien auf einen Marktanteil von mehr als neun Prozent. Das entspricht einem Plus von sechs Prozentpunkten in den vergangenen zehn Jahren.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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