SoftwareBritische Kartellwächter gegen Microsoft-Kauf von Activision
jb
8.2.2023 - 16:34
Nach US-Aufsehern legen auch britische Wettbewerbshüter der geplanten Mega-Übernahme der Computerspiele-Firma Activision Blizzard durch Microsoft Steine in den Weg. (Archivbild)
Keystone
Nach US-Aufsehern legen auch britische Wettbewerbshüter der geplanten Mega-Übernahme der Computerspiele-Firma Activision Blizzard durch Microsoft Steine in den Weg. Die britische Wettbewerbsaufsicht CMA bringt Einwände gegen den 69 Milliarden Dollar schweren Deal vor.
Keystone-SDA, jb
08.02.2023, 16:34
08.02.2023, 16:51
SDA
So warnte sie am Mittwoch vor höheren Preisen für Videospieler durch eine Verzerrung des Wettbewerbs. Für die Übernahme gibt es bereits eine schwerwiegende Hürde in den USA mit einer Klage der Aufsichtsbehörde FTC.
Die britischen Kartellwächter stören sich speziell daran, dass Microsoft mit dem Deal auch das Kampfspiel «Call of Duty» gehören würde. Sie befürchten, dass Microsoft «Call of Duty» und andere Games von Activision Blizzard nur noch exklusiv auf seiner Xbox-Plattform verfügbar machen und damit Wettbewerber wie Sony mit seiner Playstation-Konsole schwächen würde. Die CMA will ihre Entscheidung zu dem Fall am 26. April vorlegen.
Microsoft sichert Konkurrenz Zugang zu
Microsoft versicherte in einer Stellungnahme beim Technologie-Blog «The Verge», dass Konkurrenten wie Sony, Nintendo und Steam «langfristig» einen gleichberechtigten Zugang zu «Call of Duty» bekommen sollen.
Auch die FTC hatte in ihrer Klage im Dezember argumentiert, der Zukauf würde Microsoft zu viel Marktmacht verschaffen und dem Wettbewerb im Geschäft rund um Spielekonsolen schaden. Microsoft und Activision Blizzard hatten den bisher grössten Deal in der Spielebranche im Januar 2022 bekannt gegeben. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission leiteten eine vertiefte Prüfung der Übernahme ein.
Die CMA setzte im vergangenen Herbst durch, dass der Facebook-Konzern Meta die Kurzclip-Plattform Giphy wieder verkaufen muss. Die FTC unterdessen scheiterte vor kurzem vor Gericht mit einer Klage gegen den Kauf der auf Virtual-Reality-Games spezialisierten Firma Within mit der populären Fitness-App «Supernatural» durch Meta.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
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Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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