Immobilien

Hypothekarzinsen im vierten Quartal gestiegen

sta

5.1.2023 - 06:56

Die straffere Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zeigt Wirkung: Im Schlussquartal des Jahres 2022 sind die Hypothekarzinsen hierzulande weiter angestiegen.(Symbolbild)
Die straffere Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zeigt Wirkung: Im Schlussquartal des Jahres 2022 sind die Hypothekarzinsen hierzulande weiter angestiegen.(Symbolbild)
Keystone

Die Zinsen für Hypotheken haben im Schlussquartal 2022 etwas angezogen. Die Richtsätze der zehnjährigen Hypotheken stiegen laut dem Vergleichsdienst Comparis von Anfang Oktober bis Ende Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf 3,02 Prozent.

sta

5.1.2023 - 06:56

Die Sätze für fünfjährige Festhypotheken erhöhten sich derweil um 0,26 Prozentpunkte auf 2,79 Prozent. Zu diesem Schluss kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Auswertung von HypoPlus, der Hypothekarspezialistin der Comparis-Gruppe. HypoPlus vergleicht dabei die Richtsätze von rund 50 Kreditinstituten.

Teurer wurden auch Saron-Hypotheken. Der Saron-Satz hat sich im vierten Quartal mit dem Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) um 0,5 Prozentpunkte auf 1 Prozent verteuert. Einschliesslich der Saron-Referenzmarge von 0,96 Prozent ergebe sich damit für Saron-Hypotheken eine annualisierte Zinsbelastung von annähernd 2,0 Prozent, heisst es weiter.

Angesichts der sich ändernden Zinslandschaft überlegt sich laut einer gleichzeitig publizierten Umfrage von Comparis zudem ein Drittel der Eigenheimbesitzenden ihr Hypothekenmodell zu ändern. Rund ein Drittel (63 Prozent) verfügen ausschliesslich über eine Festhypothek, während in knapp 15 Prozent der Fälle eine Mischform aus Festhypothek und Saron vorliegt. Zudem will angesichts der steigenden Zinsen über ein Viertel der Befragten die Hypothekarschuld schneller abbauen.

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