BauindustrieImplenia-Konzernchef tritt per Ende März 2025 zurück
jb
21.8.2024 - 06:42
Implenia will eine nächste Strategiephase einläuten. Allerdings will Konzernchef André Wyss ab Ende März 2025 neue Wege gehen - ausserhalb des Unternehmens. (Archivbild)
Keystone
Bei Implenia kommt es zu einem Wechsel an der Spitze: Nach über sechs Jahren tritt Konzernchef André Wyss per Ende März 2025 zurück. Zu seinem Nachfolger hat der Verwaltungsrat Jens Vollmar ernannt, der die Hochbaudivision Buildings leitet.
Keystone-SDA, jb
21.08.2024, 06:42
21.08.2024, 07:05
SDA
«Ich habe entschieden, mich nach sechseinhalb Jahren bei Implenia im kommenden Frühjahr aus der operativen Tätigkeit zurückzuziehen und mein Wirken auf bestehende und neue Mandate zu fokussieren», erklärte Wyss in einem Communiqué vom Mittwoch. Implenia sei nach einer umfassenden Transformation optimal aufgestellt, könne weiterhin profitabel wachsen und sei bereit für eine nächste Strategiephase.
Verwaltungsratspräsident Hans Ulrich Meister lobte Wyss: «Mit weitsichtigem und mutigem Handeln hat er Implenia zu einem finanziell gesunden, integrierten, multinationalen Bau- und Immobiliendienstleister geformt.» Die Gruppe sei hervorragend im Markt positioniert.
Erwartungen im Halbjahr übertroffen
Im ersten Halbjahr hat Implenia etwas mehr Umsatz und Betriebsgewinn erzielt. Unter dem Strich fiel der Reingewinn allerdings deutlich. Der Umsatz stieg um 1,2 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken, wie der grösste Baukonzern der Schweiz in einem separaten Communiqué bekannt gab.
Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 1,0 Prozent auf 50,5 Millionen Franken zu. Der Reingewinn sank allerdings um knapp ein Fünftel auf 26,4 Millionen Franken.
Mit den Zahlen hat Implenia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz getroffen, bei den Gewinnzahlen aber selbst die optimistischsten Prognosen überflügelt. An den bisherigen Finanzzielen hält Implenia fest.
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump