PharmaRoche-CEO Schwan hat 2022 gleich viel wie im Vorjahr verdient
hr
2.2.2023 - 08:07
Der scheidende Roche-Chef Severin Schwan hat im vergangenen Jahr 11,5 Millionen Franken verdient und damit gleich viel wie 2021. Schwan wird ab März den Verwaltungsratspräsidenten Christoph Franz ersetzen. (Archivbild)
Keystone
Der scheidende Roche-Chef Severin Schwan hat im vergangenen Jahr 11,5 Millionen Franken verdient und damit gleich viel wie 2021. Schwan wird ab März den Verwaltungsratspräsidenten Christoph Franz ersetzen. Den CEO-Posten wird dann Thomas Schinecker übernehmen.
Keystone-SDA, hr
02.02.2023, 08:07
SDA
Unter den variablen Entschädigungskomponenten befinden sich im Bonus Genussscheine und Aktien mit einer Sperrfrist von 10 Jahren. Aufgrund der langen Sperrperiode berücksichtigt Roche für die Berechnung der CEO-Kompensation diese Titel mit einem reduzierten Verkehrswert von 55,8 Prozent. Werden diese gesperrten Titel vollständig miteinbezogen, liegt die Gesamtvergütung von Konzernchef Schwan für das vergangene Jahr bei etwas über 14 Millionen Franken.
Zum Vergleich: Der Novartis-CEO Vas Narasimhan musste 2022 eine deutliche Entschädigungsreduktion hinnehmen und bekam insgesamt noch 8,5 Millionen Franken.
Alle Mitglieder der Roche-Geschäftsleitung erhielten zusammen im Berichtsjahr 37,2 Millionen Franken nach 35,5 Millionen im Jahr 2021.
Der scheidende Verwaltungsratspräsident Christoph Franz verdiente in seinem letzten vollen Amtsjahr 5,9 Millionen Franken nach 5,2 Millionen im Vorjahr. Grund für die Zunahme ist insbesondere ein höherer Bonus. Er ist damit auch 2022 deutlich besser entschädigt als Novartis-Präsident Jörg Reinhard. Dieser erhielt 3,8 Millionen Franken.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik