Perseiden machen Sternschnuppen-Fans wunschlos glücklich

phi

13.8.2018

Petrus stand auf die Seite der Sternengucker: Weil der Himmel fast überall klar war, liessen die Sternschnuppen kaum einen Wunsch offen.

Haben Sie die Perseiden geniessen können? Oder ärgern Sie sich jetzt gerade, weil sie nicht daran gedacht haben, dass es Sternenschnuppenregnet? Falls Letzteres der Fall ist, müssen Sie sich nicht die Laune verderben lassen: Es war nicht die letzte Chance, einen solchen Meteorschauer zu erleben. Derartige Himmelsphänomene kommen immer wieder.

Die Perseiden glühen immer zwischen Juli und August, weil die Erde dann die Bahn eines Kometen kreuzt, dessen «Abgase» von unserer Atmossphäre zum Glühen gebracht werden. Und schon bald regnet es wieder Möglichkeiten, sich etwas zu wünschen: Um den 8. Oktober herum sorgt der Komet 21P/Giacobini-Zinner schon wieder für Sternschnuppen. Statt Perseiden nennt man das Ganze dann Draconiden.

Wenn es darum geht, wann die meisten Meteore zu sehen sind, liegen die Perseiden übrigens nur an dritter Stelle. Deren Sternschnuppen-Wert pro Stunde – im Fachjargon Zenithal Hourly Rate – ist 110. Zwei andere Meteorschauer kjommen dagegen auf eine Summe von 120: Die Geminiden, die um den 14. Dezember herum auf uns zukommen, und die Quadrantiden, die uns am 3. Januar 2019 erwarten, bieten Astronomie-Fans noch mehr.

Wer also am Wochenende den Sternenhagel verschlafen hat, kann im Winter das Verpasste nachholen – und jetzt und hier natürlich Bilder und Videos des Spektakels bewundern.

Zurück zur Startseite