Berner Regierung sieht bei 5G keinen Handlungsbedarf

21.5.2019 - 10:49, SDA

Beim Mobilfunknetz 5G sieht die Berner Regierung keinen Anlass, um sich beim Bundesrat gegen eine allfällige Lockerung der Grenzwerte einzusetzen. Ein kantonales Vorgehen sei nicht angezeigt, schreibt die Regierung in der Antwort auf eine parlamentarische Interpellation.

Solange keine neuen neuen Erkenntnisse über gesundheitliche Auswirkungen vorliegen, sieht der Regierungsrat keinen Handlungsbedarf. Unter der Leitung des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) würden die heutigen Grenzwerte und insbesondere die Messmethoden zur Zeit überprüft.

Im Kanton Bern werden die Vorgaben der eidgenössischen Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) durch die NIS-Fachstelle sichergestellt. Weitergehende Massnahmen seien nicht angezeigt, hält die Regierung zu einer Interpellation von EDU-Grossrat Samuel Kullmann (Hilterfingen) fest. Dieser wollte von der Regierung wissen, wie sie die Risiken des 5G-Mobilfunknetzes beurteilt.

Für die Berner Regierung ist eine gute Mobilfunkversorgung ein entscheidender Faktor für die Entwicklung der Wirtschaft und entspreche einem Bedürfnis der heutigen Gesellschaft. Solle die Standortattraktivität der Schweiz erhalten bleiben, sei ein Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur auf den 5G-Standard notwendig.

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