Coronavirus – Bern

Berner Stadtpräsident: «Wir müssen noch ein wenig durchhalten»

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25.4.2020 - 10:11

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried wünscht sich eine solidarische Gesellschaft.
Bild: Keystone/Marcel Bieri

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried ruft die Bevölkerung in einer Videobotschaft dazu auf, «noch ein wenig durchzuhalten» und sich auf die nächsten Schritte der Lockerung der Corona-Massnahmen vorzubereiten. Aus dem Ausnahmezustand liessen sich auch Lehren ziehen.

Man spreche viel davon, dass soziale Innovation nötig sei. «In den letzten sechs Wochen haben wir mit Nachbarschaftshilfe, Generationensolidarität, Rücksichtnahme und Achtsamkeit viel soziale Innovation betrieben», sagte von Graffenried (GFL) in einer am Samstag publizierten Videobotschaft.

Auch bei der digitalen Transformation «haben wir einen Sprung gemacht». In Zukunft werde man einfacher Videokonferenzen durchführen können und digitale Tools zum Beispiel in der Schule gezielter einsetzen können.

«Wird die Welt wieder so wie vorher? Fallen wir sofort wieder in den alten Trott?» Während Veränderungen wie das Abstand halten oder die Beschränkung von Personenzahlen noch lange erhalten blieben, «liegt es an uns, welche Innovationen wir vorantreiben».

Er, von Graffenried, wünsche sich eine «achtsamere, solidarischere Gesellschaft, das können wir sicher aus den letzten sechs Wochen lernen». Auch sei die Gesundheit das Wichtigste. «Wir brauchen ein starkes Immunsystem.» Die Natur helfe dabei. «Bleiben Sie zu Hause, befolgen Sie die Regeln, aber gehen Sie auch an die frische Luft.»

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