Beschwerde gegen Kindergarten-Bau in Berner Länggasse abgewiesen

SDA

3.12.2018 - 15:54

Juristischer Etappensieg für die Stadt Bern: Das kantonale Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen den Bau eines Kindergartens und einer Tagesschule im Länggassquartier abgewiesen.

An der Depotstrasse möchte die Stadt einen dreigeschossigen Holzneubau für drei Kindergärten und eine Tagesschule erstellen. Das Stimmvolk genehmigte 2016 einen Baukredit von fast acht Millionen Franken.

Gegen das Bauvorhaben wehrte sich ein Anwohner. Das Projekt in der Wohnzone sei nicht zonenkonform, machte er in seiner Beschwerde geltend. Ausserdem verstosse die zu erwartende Lärmbelastung gegen Gesetzesvorschriften, und auch Vorschriften zum Ortsbild- und Denkmalschutz würden verletzt.

Anders sieht es das Verwaltungsgericht. Die Beschwerde habe sich als unbegründet erwiesen, heisst es in dem am Montag publizierten Urteil. Der Anwohner kann den Entscheid ans Bundesgericht weiterziehen. Andernfalls würde der Entscheid des Verwaltungsgerichts per Ende Dezember rechtskräftig.

Danach könnte man mit der Ausführungsplanung beginnen, erklärte Jennifer Luginbühl von Hochbau Stadt Bern auf Anfrage. In diesem Fall könnten die Bauarbeiten im Sommer 2019 beginnen und etwa im Herbst 2020 abgeschlossen werden.

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