Beschwerdeführer erleichtert über "mutigen" Moutier-Entscheid

SDA

5.11.2018 - 11:18

Das probernische Lager reagiert erleichtert auf die Ungültigerklärung der Moutier-Abstimmung. Die Regierungsstatthalterin habe einen mutigen Entscheid gefällt und damit dem Rechtsstaat einen Dienst erwiesen.

Das Verdikt zeige, dass die Beschwerdeführer nicht einfach schlechte Verlierer seien, sondern mit gutem Grund die Rechtmässigkeit des Urnengangs vom 18. Juni 2017 in Frage gestellt hätten, heisst es in einem Communiqué des probernischen Komitees "Moutier-Prévôté".

Enttäuschend sei, dass trotz aller Bemühungen der Jura-Konflikt noch kein Ende gefunden habe. Grund zur Konsternation biete auch der Umstand, dass das Image von Moutier durch die Vorkommnisse in Zusammenhang mit der Abstimmung beschädigt worden sei. Den Preis dafür zahlten "wir alle".

Die Ungültigerklärung eines Urnengangs sei in der Schweiz ein extrem seltener Fall, stellt das Komitee fest. Nun müssten die Konsequenzen aus dem Fiasko gezogen werden - und dazu gehöre auch, dass sich die Stimmberechtigten von Moutier bei den Wahlen vom 25. November für Kandidierende entscheiden, die zum Wohl der Stadt handelten und sich nicht vom eigenen Fanatismus blenden liessen.

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