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Corona senkt in Thun Polizei-Ordnungsdienst um 88 Prozent

sr, sda

2.3.2021 - 15:05

2011 begleitete die Berner Kantonspolizei in Thun einen Marsch von FC-Basel-Fans zum Stadion.
2011 begleitete die Berner Kantonspolizei in Thun einen Marsch von FC-Basel-Fans zum Stadion.
Keystone

Die Berner Kantonspolizei hat im vergangenen Jahr in Thun nur 1800 Stunden für Ordnungsdienste während Veranstaltungen aufgewendet. Normalerweise sind es jeweils rund 15'000. Das entspricht einem Rückgang von 88 Prozent.

sr, sda

2.3.2021 - 15:05

Der Grund für diese starke Verminderung des Aufwands ist das Coronavirus, wie die Stadt Thun am Dienstag mitteilte. Die meisten Veranstaltungen wurden abgesagt und Fussballspiele fanden mehrheitlich ohne oder mit nur wenigen Zuschauern statt.

Die Kantonspolizei hatte in Thun aber anderweitig zu tun und leistete insgesamt 33'350 Stunden für die Sicherheit. Die Behörden bestimmten drei Schwerpunkte, welchen die Polizei auch im laufenden Jahr besondere Beachtung schenken soll. Dazu gehört der Einsatz gegen sogenannte Autoposer.

Vertrag gekündigt

Seit 2003 regelt die Stadt Thun die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei in einem Ressourcenvertrag. Sie gehört damit nach eigenen Angaben zu den Vorreiterinnen des Modells der kantonalen Einheitspolizei.

Im vergangenen Jahr kündigte die Stadt den jetzt gültigen Vertrag. Dies aufgrund von Veränderungen rund um das kantonale Polizeigesetz und wegen des Abstiegs des FC Thun aus der höchsten Fussballliga. Ein neuer Vertrag tritt nach Angaben der Stadt Thun Anfang 2023 in Kraft.

sr, sda